Beste ausländische Casinos für Schweizer Spieler
Spieleangebot, Zahlungsoptionen, Anbieter und Sicherheitsmerkmale im Überblick – von Slots und Roulette bis zu Live-Casino und Plinko.

Inhaltsverzeichnis
- Ausländische Online-Casinos für Schweizer Spieler: Was 2026 tatsächlich zählt
- Bonus, Schweizer Franken und PayPal: Die Zahlungsmechanik ausländischer Casinos
- Ausländische Casinos in der Schweiz 2026: Lizenz, Sperren und rechtlicher Rahmen
- Erfahrungen mit ausländischen Online-Casinos: Zwischen Werbeversprechen und Auszahlungsrealität
- Ausländische Casino-Seiten im Vergleich: Angebot, Anbieter und technische Details
- Sichere ausländische Online-Casinos Schweiz: Verschlüsselung und Spielerschutz
- Legale ausländische Online-Casinos in der Schweiz: Wo die Grenze verläuft
- INOs Schweiz 2026: Anbieterbegriffe richtig einordnen
- Ausländische Online-Casinos mit Schweizer Franken: Währung ist nicht Lizenz
- Ausländische Online-Casinos mit Echtgeld in der Schweiz: Einzahlungen, Auszahlungen und Altersgrenze
Ausländische Online-Casinos für Schweizer Spieler: Was 2026 tatsächlich zählt
Bei ausländischen Online-Casinos für Schweizer Spieler entscheidet nicht ein einzelnes Werbeversprechen über die Qualität. Ausschlaggebend ist das Gesamtbild: Welche Spiele sind tatsächlich auffindbar, wie klar ist das Angebot aufgebaut und von welchen Softwareanbietern stammen die Titel? Wer die beste Auswahl für die Schweiz im Jahr 2026 einordnen will, sollte deshalb zuerst die Plattform selbst betrachten und erst danach einzelne Aktionen.
Aus meiner Erfahrung wird der Spieleumfang häufig als einfache Zahl präsentiert. „Mehr Spiele“ klingt überzeugend, sagt allein aber wenig aus. Entscheidend ist, ob die gewünschten Kategorien vorhanden sind und ob bekannte Titel ohne lange Suche erreichbar sind. Slots, Tischspiele und Live-Casino-Angebote erfüllen unterschiedliche Erwartungen. Eine Seite kann bei Spielautomaten stark sein, während Roulette oder Blackjack nur in wenigen Varianten erscheinen.
Welche Spiele im Mittelpunkt stehen
In einem profilbezogenen Marktüberblick werden Book of Ra, Roulette, Blackjack, Aviator, Mines und Plinko als beliebte Spiele genannt. Diese Auswahl zeigt die Spannweite des Marktes: Book of Ra steht für den klassischen Spielautomaten, Roulette und Blackjack für traditionelle Tischspiele, während Aviator, Mines und Plinko stärker auf schnelle, einfache Spielrunden ausgerichtet sind. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Rangliste ableiten. Die genannten Titel bilden eine beobachtete Auswahl, keine verbindliche Marktstatistik.
Wer ausländische Casinos für Schweizer Spieler im Jahr 2026 prüft, sollte zunächst auf die erkennbare regulatorische Grundlage achten. Diese Übersicht ordnet die genannten Anbieter anhand ihrer angegebenen ESBK-Konzessionserweiterung oder Online-Konzession ein.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano verbunden. Damit ist der Anbieter auf dieser Seite aufgrund dieser angegebenen regulatorischen Grundlage gelistet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Diese Verbindung zur Schweizer Casinokonzession macht den Anbieter für die Übersicht relevant.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden geführt. Die angegebene Konzessionsgrundlage ist das wesentliche Merkmal für die Aufnahme in diese Liste.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist laut den verfügbaren Angaben durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken gekennzeichnet. Dieser regulatorische Bezug ist der zentrale Grund für die Berücksichtigung.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch wird einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon zugeordnet. Die genannte Konzession bildet die Grundlage für seine Einordnung auf dieser Seite.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos verbunden. Dadurch ist der Anbieter in dieser Übersicht auf Basis der angegebenen Konzessionsinformation vertreten.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Dieser offizielle Bezug ist das maßgebliche Merkmal des Eintrags.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch wird mit der ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin angegeben. Die konkrete Konzessionsangabe macht den Anbieter für diese Übersicht relevant.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist laut den verfügbaren Informationen mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Diese regulatorische Grundlage bestimmt seine Aufnahme in die Liste.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die angegebene ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Der Eintrag basiert damit auf einer ausdrücklich genannten Online-Konzession.
Für die grundsätzliche Anbieterbewertung ist die Kategorie wichtiger als der einzelne Name:
- Slots: klassische Automaten wie Book of Ra sowie moderne Titel verschiedener Softwarestudios;
- Tischspiele: Roulette und Blackjack in digitaler Ausführung;
- Live-Casino: Spiele mit Dealer-Übertragung und laufender Tischansicht;
- Schnelle Spiele: unter anderem Aviator, Mines und Plinko.
Ein breites Sortiment ist nur dann praktisch, wenn die Suchfunktion, Filter und Spielkategorien sauber funktionieren. Eine lange Startseite mit ständig wechselnden Werbebannern ersetzt keine übersichtliche Lobby. Das merkt man besonders dann, wenn ein bestimmter Titel gesucht wird und ähnliche Spiele anstelle des gewünschten Ergebnisses erscheinen.
Anbietergröße und Softwareauswahl
Die Angaben zu einzelnen ausländischen Casinos unterscheiden sich deutlich. Vegasnow wird in einem profilbezogenen Marktüberblick mit über 14.000 Spielen von mehr als 155 Softwareanbietern beschrieben. Betninja wird in derselben Art von Quelle mit mehr als 2.000 Spielen von 25 Anbietern aufgeführt. Beide Zahlen sind Anbieterangaben aus einem einzelnen Überblick und daher nicht als einheitlicher Branchenstandard zu verstehen.
Trotzdem zeigen sie, worauf bei einem Vergleich zu achten ist. Die Zahl der Softwareanbieter kann für die Vielfalt wichtiger sein als die bloße Gesamtzahl der Spiele. Viele Titel aus wenigen Studios wirken umfangreich, wiederholen aber häufig dieselben Mechaniken. Eine breitere Anbieterstruktur kann dagegen unterschiedliche Spielstile, Oberflächen und Auszahlungsmodelle abbilden. Das ist keine Garantie für bessere Ergebnisse, aber ein brauchbares Merkmal für die Vorauswahl.
Bei der Softwareauswahl fällt NetEnt besonders auf. Spiele dieses Anbieters sind in der Schweiz eingeschränkt verfügbar. Ein ausländisches Casino kann NetEnt deshalb in seiner allgemeinen Lobby nennen, ohne dass sämtliche Titel für Schweizer Nutzer tatsächlich zugänglich sind. Die Anzeige im Katalog ist nicht dasselbe wie die spielbare Verfügbarkeit. Genau an dieser Stelle werden Werbeversprechen oft großzügiger formuliert als die technische Realität.
Live-Casino nicht nur nach dem Namen bewerten
Bei Live-Casinos wird Evolution in einem profilbezogenen Marktüberblick vor Pragmatic Live eingeordnet. Auch diese Aussage ist eine Einordnung aus einer einzelnen Quelle und kein allgemeines Gütesiegel. Für die Auswahl bedeutet sie vor allem, dass der Softwareanbieter geprüft werden sollte. Relevant sind die vorhandenen Tische, die angebotenen Spielvarianten und die Darstellung der Übertragung.
Ein Live-Bereich kann prominent beworben werden und dennoch nur wenige passende Spiele enthalten. Roulette und Blackjack gehören zu den klar erkennbaren Grundkategorien. Die Qualität der Plattform zeigt sich aber auch daran, ob Tische verständlich beschriftet sind und ob die Anbieterangabe bei jedem Spiel sichtbar bleibt. So lässt sich unterscheiden, ob ein Casino tatsächlich verschiedene Live-Produkte bündelt oder lediglich dieselbe Spielart mehrfach präsentiert.
Über 14.000 Spiele von mehr als 155 Softwareanbietern.
Mehr als 2.000 Spiele von 25 Anbietern.
Einzelne Anbietermerkmale nüchtern lesen
PASINO.ch wird in einem profilbezogenen Anbieterüberblick mit Roulette, Blackjack, Slots und Live-Casino-Spielen beschrieben. Als Willkommensangebot nennt dieselbe Quelle bis zu CHF 500 und 350 Freispiele. Für die grundsätzliche Einordnung ist dabei weniger die Werbezahl selbst entscheidend als die Breite der angebotenen Kategorien. PASINO.ch deckt nach dieser Darstellung sowohl Automaten als auch Tisch- und Live-Spiele ab.
Bei Vegasnow und Betninja fällt dagegen vor allem der unterschiedlich angegebene Umfang auf: Vegasnow wird mit über 14.000 Spielen und mehr als 155 Softwareanbietern geführt, Betninja mit mehr als 2.000 Spielen von 25 Anbietern. Solche Werte helfen bei der ersten Sortierung, ersetzen aber keine Prüfung des konkreten Katalogs. Ein kleineres Angebot kann übersichtlicher sein; ein größeres kann mehr Varianten bieten, aber auch stärker überladen wirken.
Mein Maßstab bleibt deshalb schlicht: Erst die tatsächlich sichtbaren Kategorien, dann die Softwarestruktur, anschließend die Verfügbarkeit einzelner Titel. „Riesige Auswahl“ ist eine Überschrift. Die Lobby zeigt den Rest.
Kurz geprüft:
- Spieleangebot: Slots, Roulette, Blackjack, Live-Casino und schnelle Spiele getrennt betrachten.
- Softwareanbieter: Nicht nur die Gesamtzahl, sondern die Verteilung der Anbieter bewerten.
- Schweizer Verfügbarkeit: Einschränkungen einzelner Studios wie NetEnt berücksichtigen.
- Live-Bereich: Anbieter und konkrete Tischkategorien prüfen.
- Werbeangaben: Einzelne Profilquellen als solche einordnen, nicht als allgemeine Marktregel übernehmen.
Bonus, Schweizer Franken und PayPal: Die Zahlungsmechanik ausländischer Casinos
Bei ausländischen Online-Casinos entscheidet nicht allein die Auswahl des Spiels über die praktische Eignung. Einzahlungen, Auszahlungen, Kontowährung und Bonusbedingungen greifen ineinander. Genau dort entstehen die Unterschiede, die in Werbeanzeigen gern hinter einer grossen Zahl verschwinden. Ein Betrag in Schweizer Franken bedeutet noch keine Schweizer Zahlungsabwicklung. Ein angezeigtes E-Wallet bedeutet nicht automatisch, dass derselbe Weg auch für Auszahlungen freigeschaltet ist. Und ein Bonus ist erst dann bewertbar, wenn die Bedingungen neben der Werbezahl gelesen werden.
Welche Zahlungsmethoden tatsächlich genannt werden
Für Einzahlungen werden in Marktübersichten Kreditkarten wie Visa und Mastercard, E-Wallets wie Skrill, Neteller und Jeton sowie Kryptowährungen aufgeführt. Diese Gruppen erfüllen unterschiedliche Funktionen:
- Visa und Mastercard sind klassische Kartenwege und werden häufig direkt im Kassenbereich eines Casinos angezeigt.
- Skrill, Neteller und Jeton trennen die Zahlung stärker vom Bankkonto und können für Nutzer interessant sein, die E-Wallets bereits verwenden.
- Kryptowährungen bilden eine eigene Zahlungslogik. Der Zahlungsbetrag hängt dabei nicht nur von der Casino-Buchung, sondern auch von der verwendeten Kryptowährung und der jeweiligen Wallet ab.
- Twint wird in einer Marktquelle als Zahlungsmethode für Ein- und Auszahlungen in der Schweiz genannt. Das ist eine konkrete Anbieterangabe aus einer profilbezogenen Casino-Übersicht, keine allgemeine Zusage für ausländische Plattformen.
PayPal lässt sich nicht aus dem blossen Vorhandensein anderer E-Wallets ableiten. Wer nach ausländischen Online-Casinos mit PayPal in der Schweiz sucht, findet deshalb keine belastbare Abkürzung über Skrill oder Neteller. Entscheidend ist, ob PayPal im Kassenbereich des jeweiligen Betreibers ausdrücklich für die gewünschte Transaktion aufgeführt wird. Fehlt diese Angabe, bleibt die Zahlungsart ungeklärt. Das gilt besonders für Auszahlungen.
Schweizer Franken: Anzeige, Umrechnung und tatsächlicher Zahlungsweg
Ein Casino kann Beträge in Schweizer Franken darstellen, ohne ein Schweizer Konto oder einen schweizerischen Zahlungsdienst zu betreiben. Für die Beurteilung müssen deshalb drei Ebenen auseinandergehalten werden:
- Kontowährung: In welcher Währung werden Guthaben, Einsätze und Bonusbeträge angezeigt?
- Zahlungswährung: In welcher Währung wird die Karte, das E-Wallet oder die Wallet tatsächlich belastet?
- Umrechnung: Wer rechnet den Betrag um und welche Kosten können dabei entstehen?
Wird ein Einsatz in CHF angezeigt, kann die zugrunde liegende Abrechnung dennoch in Euro, US-Dollar oder einer Kryptowährung erfolgen. Der Unterschied zeigt sich spätestens auf dem Kontoauszug. Bei Karten oder E-Wallets kann die Umrechnung durch den Zahlungsdienstleister vorgenommen werden. Bei Kryptowährungen kommen zusätzlich Kursschwankungen hinzu.
Eine CHF-Anzeige ist daher vor allem ein Merkmal der Benutzeroberfläche. Sie beantwortet nicht automatisch, ob Ein- und Auszahlungen ohne Währungswechsel möglich sind. Auch ein Schweizer Zahlungsweg wie Twint macht aus einem ausländischen Betreiber kein Schweizer Online-Casino. Die Zahlungsmechanik bleibt von der Einordnung des Anbieters getrennt.
Bonusbeträge sind nur der sichtbare Teil
Willkommensangebote arbeiten häufig mit einer hohen Prozentzahl, zusätzlichen Freispieleinheiten oder einer Kombination aus beidem. Eine profilbezogene Casino-Übersicht nennt für manche Angebote einen Willkommensbonus von 200 Prozent und Freispiele. Das ist eine Beschreibung einzelner beworbener Modelle, kein branchenweiter Standard.
Bei Vegasnow wird in derselben Art von Quelle ein gesamter Willkommensbonus von bis zu 8.000 US-Dollar und 500 Freispiele genannt. Die Zahl beschreibt das beworbene Angebot dieses Betreibers. Sie sagt noch nichts darüber aus, wie viel davon sofort auszahlbar ist. Dafür wären die konkreten Bonusbedingungen erforderlich.
Wichtig sind insbesondere:
- ob der Bonus nur auf die erste Einzahlung oder auf mehrere Einzahlungen gilt;
- ob Freispiele an bestimmte Spiele gebunden sind;
- ob der Bonusbetrag selbst oder nur daraus erzielte Gewinne berücksichtigt werden;
- ob eine Frist für die Nutzung besteht;
- welche Spiele zum Umsatz beitragen;
- ob eine Auszahlung vor Abschluss der Bedingungen ausgeschlossen ist.
Der Werbesatz steht vorn. Die Einschränkung steht im Kleingedruckten.
Cashback funktioniert anders als ein Bonus
Cashback wird nicht bei der Einzahlung gutgeschrieben, sondern an eine Verlust- oder Treueberechnung gekoppelt. Eine einzelne profilbezogene Casino-Übersicht nennt 10 Prozent der Echtgeldverluste und für treue Kunden bis zu 25 Prozent Cashback auf Slots und im Live-Casino. Diese Werte dürfen nicht als allgemeine Marktregel gelesen werden. Sie zeigen lediglich, welche Modelle in einer konkreten Darstellung genannt werden.
Entscheidend bleibt, worauf sich die Berechnung bezieht. „Echtgeldverluste“ kann eine andere Grundlage haben als der gesamte Spielumsatz. Ebenso kann zwischen Slots und Live-Casino unterschieden werden. Ein Cashback-Angebot klingt deshalb erst dann klar, wenn Abrechnungszeitraum, Spielkategorien und Auszahlungsbedingungen ausdrücklich feststehen.
Anbieterbeispiele mit unterschiedlicher Zahlungslogik
Vegasnow wird mit Visa, Mastercard, Neteller, PaysafeCard und verschiedenen Kryptowährungen als Einzahlungsmethoden beschrieben. Diese Auswahl zeigt eine breite Einzahlungsseite, beweist aber nicht, dass jeder Weg auch für Auszahlungen verfügbar ist.
CoinCasino wird in einer einzelnen profilbezogenen Übersicht als Anbieter beschrieben, der ausschliesslich Kryptowährungen unterstützt: BTC, ETH, USDT, SOL und USDC. Für Nutzer mit klassischer Karte oder PayPal ist eine solche Struktur daher ungeeignet, selbst wenn die Spielauswahl gross sein sollte. Der Zahlungsweg ist keine Nebensache. Er bestimmt, wie Geld auf das Konto gelangt und wie Guthaben wieder abgezogen werden kann.
Zahlungsmethoden Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Jeton, Kryptowährungen, Twint
Währungsdarstellung Schweizer Franken (CHF)
Bonusbeispiele Bis zu 200% Willkommensbonus oder spezifische Beträge wie 8.000 USD
Bei PayPal, Twint, Karten, E-Wallets und Kryptowährungen gilt daher derselbe Prüfpunkt: Nicht das Logo auf einer Übersichtsseite zählt, sondern die im Casino-Kassenbereich angezeigte Funktion für Einzahlung und Auszahlung. Nur dort wird sichtbar, welche Zahlungsart für das konkrete Konto und den jeweiligen Vorgang tatsächlich geöffnet ist.
Ausländische Casinos in der Schweiz 2026: Lizenz, Sperren und rechtlicher Rahmen
Seit dem 1. Januar 2019 ist das Geldspiel in der Schweiz gesetzlich geregelt. Für Online-Spielbankenspiele gilt dabei eine klare Zugangsvoraussetzung: Anbieter benötigen eine Schweizer Konzession. Ein ausländischer Betreiber erhält nicht allein dadurch Marktzugang, dass er eine Lizenz aus einem anderen Staat besitzt. Für den Schweizer Markt zählt die hiesige Bewilligung.
Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem ausländischen Online-Casino und einem in der Schweiz zugelassenen Angebot. Ein Betreiber kann seinen Sitz im Ausland haben, eine ausländische Aufsicht nennen oder eine internationale Website betreiben. Daraus folgt jedoch keine Berechtigung, Schweizerinnen und Schweizern Online-Glücksspiel anzubieten.
Welche Behörden eine Rolle spielen
Als zuständige Stellen werden die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, und die interkantonale Lotterie- und Wettkommission, Comlot, genannt. Für Casinospiele und Online-Spielbankenspiele ist insbesondere die ESBK relevant. Sie prüft die Voraussetzungen eines Casinos. Sind die gesetzlichen Kriterien erfüllt, kann die entsprechende Konzession ausgestellt werden.
Die Konzession ist nicht mit einem allgemeinen Qualitätssiegel für jede ausländische Plattform gleichzusetzen. Sie bezieht sich auf den konkreten Betreiber und dessen erlaubtes Angebot. Deshalb reicht es nicht, wenn eine Website lediglich auf eine Lizenz aus Malta, Gibraltar oder einer anderen ausländischen Jurisdiktion verweist. Eine solche Genehmigung kann für den dortigen Rechtsraum gelten, ersetzt aber keine Schweizer Konzession.
Rechtlicher Status
Ein ausländischer Betreiber benötigt für den Schweizer Markt zwingend eine Schweizer Konzession; eine ausländische Lizenz ist hierfür nicht ausreichend.
Aus Sicht des Marktzugangs ist außerdem wichtig, dass nur Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Schweizer Spielbank eine Erweiterung für den Online-Betrieb beantragen können. Das Schweizer Modell knüpft Online-Casinospiele somit an ein konzessioniertes landbasiertes Casino. Ein ausländisches Online-Casino ohne diese Verbindung fällt nicht in die zugelassene Struktur.
Technische Sperren als Folge
Nicht zugelassene ausländische Online-Casinos sind in der Schweiz nicht erlaubt und werden technisch gesperrt. Die Sperre ist kein Hinweis auf eine vorübergehende Störung und auch keine gewöhnliche Kontoprüfung. Sie ist ein Instrument des Marktzugangs: Der Abruf eines Angebots soll aus der Schweiz erschwert oder verhindert werden, wenn der Betreiber nicht über die erforderliche Schweizer Grundlage verfügt.
Für die Einordnung bedeutet das: Eine erreichbare Website ist nicht automatisch legal tätig. Umgekehrt lässt sich aus einer technischen Blockade nicht ableiten, dass jedes einzelne Konto oder jede einzelne Transaktion bereits abschließend rechtlich beurteilt wurde. Maßgeblich bleibt die Frage, ob der Betreiber in der Schweiz zugelassen ist und Online-Spielbankenspiele im Rahmen seiner Konzession anbieten darf.
In der Praxis werden ausländische Casinos häufig mit internationalen Werbeversprechen sichtbar. Ein Beispiel ist Lucky Block, das einen 200-Prozent-Bonus bis zu 25.000 Euro und 50 Freispiele anbietet. Diese Angaben beschreiben ein Bonusmodell, nicht den Schweizer Rechtsstatus des Betreibers. Der Werbeumfang ändert nichts an der Konzessionspflicht.
Alter und persönliche Teilnahme
Für Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz eine Altersgrenze von 18 Jahren. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Altersanforderung ist damit keine freiwillige Formulierung verantwortungsvoller Anbieter, sondern Teil des rechtlichen Rahmens.
Entscheidend bleibt daher die Trennung zwischen internationalem Angebot und Schweizer Zulassung. Ein ausländisches Casino kann technisch sichtbar, werblich umfangreich und außerhalb der Schweiz reguliert sein. Für eine erlaubte Tätigkeit auf dem Schweizer Markt genügt das nicht. Ohne Schweizer Konzession besteht kein zulässiger Marktzugang.
Erfahrungen mit ausländischen Online-Casinos: Zwischen Werbeversprechen und Auszahlungsrealität
Erfahrungen mit ausländischen Online-Casinos in der Schweiz lassen sich am besten an überprüfbaren Abläufen ablesen. Eine auffällige Startseite und ein großes Spieleversprechen sagen wenig darüber aus, wie eine Auszahlung tatsächlich behandelt wird. Aus meiner Erfahrung liegt der entscheidende Unterschied oft nicht im Spiel selbst, sondern in den Bedingungen rund um Prüfung, Zahlungsmethode und Bearbeitungsstatus.
Spieleumfang als erste, aber nicht als wichtigste Prüfung
Betrepublic wird in einem profilbezogenen Überblick mit mehr als 12.000 Spielen beschrieben. CoinCasino soll laut demselben Quellentyp mehr als 4.000 Spiele anbieten. Solche Angaben zeigen zunächst die Größe des Katalogs, nicht automatisch dessen Qualität. Ein umfangreiches Archiv kann viele ähnliche Spielautomaten enthalten, während Roulette, Blackjack oder Live-Tische nur einen kleineren Teil des Angebots ausmachen.
Bei der Bewertung ausländischer Online-Casinos ist deshalb die Zusammensetzung wichtiger als die bloße Zahl. Entscheidend bleibt, ob die gesuchten Kategorien tatsächlich verfügbar sind und ob einzelne Titel dauerhaft abrufbar sind. Eine hohe Gesamtzahl ist ein Marketingmerkmal. Sie ersetzt keine Prüfung des konkreten Spielbereichs.
Auch die Mindesteinzahlung gehört zur praktischen Erfahrung, obwohl sie noch nichts über die spätere Auszahlung verrät. Für Betrepublic wird in einem profilbezogenen Überblick eine Mindesteinzahlung von 10 Euro genannt. Damit ist zumindest eine konkrete Einstiegsvorgabe dokumentiert. Weitere Aussagen zu Gebühren, Währungen oder Bonusbedingungen lassen sich daraus nicht ableiten.
Spieleangebot Betrepublic
Betrepublic wird in einem profelbezogenen Überblick mit mehr als 12.000 Spielen beschrieben, wobei CoinCasino laut derselben Quelle über 4.000 Spiele anbietet.
Auszahlungen: Methode und Bearbeitung getrennt betrachten
Bei Vegasnow nennt ein profilbezogener Überblick für Krypto-Auszahlungen ein Bearbeitungsfenster von 0 bis 48 Stunden. Banküberweisungen werden dort mit 1 bis 5 Werktagen angegeben. Das sind Angaben zu diesem Anbieter und zu den jeweiligen Zahlungswegen, keine allgemeine Marktregel. Gerade der Unterschied zwischen Kryptowährung und Banküberweisung zeigt, warum pauschale Aussagen über „schnelle Auszahlungen“ wenig aussagekräftig sind.
Für Betninja weist derselbe Quellentyp ein anderes Verhältnis aus: Krypto-Auszahlungen sollen innerhalb von 0 bis 24 Stunden bearbeitet werden, Auszahlungen über E-Wallets innerhalb von 0 bis 72 Stunden. Auch hier muss zwischen der Bearbeitung durch das Casino und der tatsächlichen Gutschrift beim Zahlungsdienst unterschieden werden. Eine Bearbeitungsangabe beschreibt nicht zwingend den gesamten Geldfluss.
Das ist der unspektakuläre Teil. Er entscheidet trotzdem.
Was dokumentierte Erfahrungen leisten
Solche Anbieterangaben ermöglichen einen sachlicheren Vergleich, ersetzen aber keine vollständige Prüfung des Kontos. Ein Spielekatalog kann sich verändern, und Auszahlungsfenster können an eine erfolgreiche Identitätsprüfung oder an interne Freigaben gebunden sein. Die genannten Zeiträume sollten daher als veröffentlichte Bearbeitungsangaben des jeweiligen Profils verstanden werden.
Für Schweizer Spieler entsteht daraus ein klares Prüfmuster: Zuerst wird das konkrete Spielangebot betrachtet, danach die Mindesteinzahlung und schließlich die Bearbeitungszeit der gewählten Auszahlungsmethode. Wer nur auf Bonuswerbung oder die Gesamtzahl der Spiele schaut, übersieht genau jene Abläufe, an denen sich die Alltagstauglichkeit eines ausländischen Online-Casinos zeigt.
Ausländische Casino-Seiten im Vergleich: Angebot, Anbieter und technische Details
Bei ausländischen Casino-Seiten entscheidet nicht allein die sichtbare Startseite über den Umfang des Angebots. Aussagekräftiger ist die Struktur des Spielebereichs: Welche Titel lassen sich tatsächlich öffnen, wie sind Slots und Tischspiele sortiert, und stammt das Live-Angebot von echten Dealern? Aus meiner Erfahrung entstehen die grössten Unterschiede weniger bei der Oberfläche als bei der technischen Zusammenstellung des Portfolios.
Spielekataloge und einzelne Titel
Ein profilbezogener Überblick nennt Book of Ra, Super Cherry 5000 und Gonzo’s Quest als angebotene Spiele. Diese Auswahl zeigt drei unterschiedliche Spieltypen innerhalb eines Katalogs: bekannte Automatenspiele mit klassischer Darstellung, ältere Titel mit festem Themenprofil und moderne Produktionen mit stärkerer Handlung. Aus einer solchen Liste lässt sich jedoch kein allgemeingültiger Umfang für alle ausländischen Casino-Seiten ableiten.
Für die Bewertung zählt deshalb die konkrete Kategorisierung. Ein übersichtlicher Bereich trennt Slots, Tischspiele und Live-Casino deutlich voneinander. Fehlen Filter oder Suchfunktion, wird selbst ein grosser Katalog unpraktisch. Das ist kein kosmetisches Detail. Bei der Prüfung von Plattformen zeigt sich schnell, ob die Seite für eine breite Auswahl gebaut wurde oder nur einzelne Werbespiele in den Vordergrund stellt.
Live-Casino mit echten Dealern
Das Live-Angebot folgt einer anderen technischen Logik als ein Slot-Katalog. Nach Angaben eines profilbezogenen Casino-Überblicks umfasst es Crazy Time, Lightning Roulette, Live Blackjack und Monopoly Live mit echten Dealern. Entscheidend ist dabei die sichtbare Trennung zwischen automatisierten Spielen und gestreamten Tischen. Bei Live-Titeln müssen Tisch, Spielleitung und Übertragung als eigener Bereich erkennbar sein.
Gerade bei bekannten Namen bleibt die Bezeichnung allein aber unvollständig. Crazy Time und Monopoly Live gehören in eine andere Kategorie als Lightning Roulette oder Live Blackjack, weil Spielablauf und Tischdarstellung unterschiedlich aufgebaut sind. Die Plattform sollte diese Unterschiede nicht hinter einer gemeinsamen Schaltfläche verbergen.
Anbieterangaben und technische Signale
Softwareanbieter werden auf ausländischen Casino-Seiten nicht immer gleich prominent genannt. Teilweise erscheinen sie nur im Spielmenü oder in den Detailinformationen eines Titels. Deshalb ist die Anbieterzeile ein nützlicher technischer Prüfpunkt: Sie zeigt, ob ein Katalog nachvollziehbar aufgebaut ist oder nur mit allgemeinen Versprechen arbeitet.
PASINO.ch gibt laut einem Betreiberprofil an, nach ISO 27001 zertifiziert zu sein. Das ist eine konkrete technische Angabe des Anbieters, aber kein Beleg für die Qualität jedes einzelnen Spiels. Sie sollte getrennt von Spielauswahl, Bedienung und Darstellung betrachtet werden.
Technische Sicherheit
PASINO.ch gibt an, nach ISO 27001 zertifiziert zu sein, was eine konkrete technische Angabe zur Sicherheitsstruktur des Anbieters darstellt.
Am Ende bleibt die Struktur entscheidend. Ein klarer Katalog, erkennbare Spieltypen und nachvollziehbare Anbieterinformationen sagen mehr aus als eine lange Liste auf der Startseite. So sieht man, was tatsächlich angeboten wird.
Sichere ausländische Online-Casinos Schweiz: Verschlüsselung und Spielerschutz
Bei ausländischen Online-Casinos für Schweizer Spieler beginnt Sicherheit nicht beim Werbesiegel, sondern im laufenden Konto- und Zahlungsverkehr. Aus meiner Erfahrung ist entscheidend, ob technische Schutzmechanismen tatsächlich sichtbar und nachvollziehbar umgesetzt sind. Ein glänzendes Logo ersetzt keine verschlüsselte Verbindung.
Verschlüsselung bei Konto und Zahlung
Online-Casinos müssen moderne SSL-Verschlüsselung für sämtliche Übertragungen verwenden. Das betrifft die Verbindung zwischen Browser und Plattform ebenso wie die Übermittlung von Kontodaten und Zahlungsinformationen. Fehlt eine erkennbare sichere Verbindung, sollten keine persönlichen Angaben eingegeben werden. Der Browser zeigt die geschützte Verbindung in der Adresszeile an; zusätzlich sollte die Website nicht ständig zwischen unverschlüsselten und verschlüsselten Bereichen wechseln.
„Sicher“ ist hier kein Stempel. Es ist eine technische Voraussetzung.
Auch bei Auszahlungen zeigt sich, wie belastbar die Sicherheitsorganisation ist. Ein branchenspezifischer Überblick nennt für Auszahlungsanfragen eine Bearbeitung innerhalb von 24 Stunden. Diese Angabe ist keine allgemeine Marktregel, sondern eine konkrete Orientierung aus dieser Quellenart. Für die tatsächliche Auszahlung können danach weitere Prüfungen oder Bearbeitungsschritte folgen. Entscheidend bleibt deshalb, ob der Status einer Anfrage im Spielerkonto nachvollziehbar bleibt und ob Rückfragen des Betreibers klar formuliert sind.
Identitätsprüfung gehört zum Schutz
Die Identitätsprüfung wirkt auf den ersten Blick wie eine Hürde. Aus der Praxis betrachtet schützt sie jedoch beide Seiten: Das Casino kann feststellen, wer das Konto führt, und der Spieler erhält eine nachvollziehbare Kontrolle über Auszahlungen und Kontozugriff. Unklare Anforderungen sind dabei problematischer als die Prüfung selbst. Seriöse Abläufe benennen, welche Angaben benötigt werden und weshalb ein Nachweis verlangt wird.
Persönliche Dokumente sollten ausschließlich über einen geschützten Kontobereich oder einen eindeutig zugeordneten Verifikationsprozess eingereicht werden. Die Übermittlung über unklare Kontaktwege erhöht das Risiko, dass sensible Daten an die falsche Stelle gelangen.
Verantwortungsvolles Spielen
Spielerschutz zeigt sich nicht nur in der Technik. Die betreffende Seite nennt 18 Jahre als Altersgrenze für verantwortungsvolles Spielen. Altersangaben müssen bereits vor oder spätestens bei der Kontoeröffnung klar erkennbar sein. Hinweise zu Spielpausen, Selbstkontrolle und Kontobeschränkungen gehören ebenfalls in den sichtbaren Verantwortungsbereich eines Casinos.
Aus meiner Sicht ist der wichtigste Test die Reaktion auf ein Schutzsignal: Wird eine Sperre oder Pause verständlich erklärt und konsequent umgesetzt, spricht das für einen funktionierenden Prozess. Bleiben dagegen nur Werbeversprechen, fehlt der praktische Schutz. Gerade bei ausländischen Online-Casinos in der Schweiz muss deshalb zwischen sichtbarer Technik und tatsächlich nachvollziehbaren Kontoprozessen unterschieden werden.
Legale ausländische Online-Casinos in der Schweiz: Wo die Grenze verläuft
Der Ausdruck „legale ausländische Online-Casinos“ führt im Schweizer Markt schnell zu einer falschen Schlussfolgerung. Ein Betreiber kann seinen Sitz im Ausland haben und Schweizer Spieler ansprechen. Daraus entsteht jedoch keine Schweizer Zulassung. Für die rechtliche Einordnung zählt nicht die Herkunft des Unternehmens, sondern die Konzession für den Betrieb in der Schweiz.
Seit 2019 erlaubt das Schweizer Geldspielgesetz Online-Glücksspiel nur Casinos, die in der Schweiz lizenziert sind und zugleich über ein landbasiertes Spielbankangebot verfügen. Ein ausländischer Betreiber ohne diese Schweizer Grundlage ist deshalb nicht als legales Schweizer Online-Casino einzuordnen. Das gilt auch dann, wenn die Plattform in einem anderen Staat reguliert ist oder dort eine ausländische Lizenz besitzt.
Marktzugang
Ein ausländisches Online-Casino ist in der Schweiz nur dann legal, wenn es über eine entsprechende Schweizer Konzession der ESBK verfügt.
Was eine Schweizer Konzession bedeutet
Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, prüft den Antrag eines Casinos. Werden die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann die Bewilligung für den Online-Betrieb erteilt werden. Voraussetzung bleibt eine Konzession für eine stationäre Schweizer Spielbank. Erst diese Verbindung trennt ein in der Schweiz zugelassenes Angebot von einer ausländischen Plattform ohne Schweizer Marktzulassung.
In den Quellen wird zusätzlich die interkantonale Lotterie- und Wettkommission, Comlot, als Lizenzbehörde genannt. Für klassische Casinospiele und Online-Spielbankenspiele ist jedoch die ESBK der entscheidende Bezugspunkt. Das ist keine sprachliche Feinheit, sondern die zuständige Ebene.
Die Konzessionsnummer prüfen
Ein lizenziertes Online-Glücksspielportal muss die Konzessionsnummer der ESBK auf seiner Website angeben. Sie befindet sich normalerweise im Fußbereich. Dort lässt sich außerdem prüfen, ob der Betreiber in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt wird.
Fehlt diese Angabe, bleibt die Behauptung „lizenziert“ unbelegt. Eine ausländische Genehmigung ersetzt die Schweizer Konzessionsnummer nicht. Ebenso wenig machen eine deutschsprachige Website, Preise in Schweizer Franken oder eine auf die Schweiz ausgerichtete Werbung den Anbieter zu einem legalen Schweizer Casino.
Die Altersgrenze gehört ebenfalls zur Einordnung: Die Website nennt 18 Jahre als Voraussetzung für verantwortungsvolles Spielen. Unter 18-Jährige dürfen solche Angebote nicht nutzen. Die entscheidende Grenze verläuft damit zwischen einer nach Schweizer Recht konzessionierten Spielbank und einem ausländischen Betreiber ohne Schweizer Lizenz. Nur die erste Kategorie darf in der Schweiz legal als Online-Casino tätig sein.
INOs Schweiz 2026: Anbieterbegriffe richtig einordnen
Die Bezeichnung „INOs“ ist im Umfeld ausländischer Online-Casinos nicht eindeutig festgelegt. Sie wirkt wie eine Abkürzung für internationale oder ausländische Anbieter, ist aber keine eigene Schweizer Lizenzkategorie. Für die Einordnung zählt daher nicht das Kürzel, sondern die rechtliche und betriebliche Stellung des jeweiligen Casinos.
Was mit „INOs“ gemeint sein kann
In redaktionellen Übersichten kann „INOs“ als Sammelbegriff für Online-Casinos mit Sitz oder Zulassung außerhalb der Schweiz erscheinen. Gemeint sind dann Anbieter, die sich an Spieler in verschiedenen Ländern richten und nicht zwingend zu den Schweizer Spielbanken gehören. Das sagt allein noch nichts über die Zulässigkeit ihres Angebots in der Schweiz aus.
Entscheidend ist die Trennung zwischen Anbieterbegriff und Bewilligung. Ein Casino kann international auftreten, eine ausländische Lizenz besitzen oder seine Plattform mehrsprachig anbieten. Keine dieser Eigenschaften ersetzt automatisch eine Schweizer Konzession.
„International“ klingt größer. Rechtlich sagt es wenig.
Schweizer Einordnung statt Abkürzung
Seit 2019 erlaubt das Schweizer Geldspielgesetz Online-Glücksspiel nur Casinos, die in der Schweiz lizenziert sind und auf einer landbasierten Spielbank beruhen. Deshalb sollte ein als „INO“ bezeichneter Betreiber nicht anhand seines Namens beurteilt werden. Maßgeblich ist, ob er in die Schweizer Lizenzlogik passt.
Als relevante Behörden werden die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die interkantonale Lotterie- und Wettkommission (Comlot) genannt. Ihre Zuständigkeit hilft dabei, die Begriffe sauber auseinanderzuhalten: Die ESBK steht im Zusammenhang mit Spielbanken und Casinospielen, während Comlot für den Bereich der Lotterien und Wetten genannt wird. „INO“ beschreibt dagegen höchstens die internationale Ausrichtung eines Angebots, nicht seine behördliche Kategorie.
Auch die Altersgrenze gehört zur Einordnung. Die betreffende Seite nennt 18 Jahre als Grenze für verantwortungsvolles Spielen. Das ist eine Zugangsvoraussetzung, aber kein Nachweis für eine Schweizer Konzession.
Welche Angaben aussagekräftiger sind
Bei einem unbekannten Anbieter sind konkrete Unternehmens- und Lizenzangaben aussagekräftiger als die Bezeichnung „INO“. Dazu gehören:
- der Betreibername und sein Sitz;
- die genannte zuständige Behörde;
- die Art der Lizenz;
- die Ausrichtung des Angebots auf Schweizer Spieler;
- die erkennbare Trennung zwischen ausländischem Anbieter und Schweizer Spielbank.
Damit wird aus einem unklaren Sammelbegriff eine überprüfbare Beschreibung. Für die Schweiz bleibt die zentrale Frage dieselbe: Handelt es sich um ein konzessioniertes Schweizer Online-Casino oder lediglich um einen ausländischen Anbieter?
Ausländische Online-Casinos mit Schweizer Franken: Währung ist nicht Lizenz
Bei ausländischen Online-Casinos kann die Anzeige von Beträgen in Schweizer Franken den Eindruck eines besonders passenden Angebots erzeugen. Technisch bedeutet die Währung jedoch zunächst nur, dass Einzahlungen, Einsätze oder Auszahlungen in CHF dargestellt beziehungsweise verarbeitet werden können. Eine Franken-Anzeige sagt nichts darüber aus, ob der Betreiber in der Schweiz zugelassen ist.
Diese Trennung ist im Alltag wichtig. Ein Konto mit CHF-Saldo kann die Orientierung erleichtern, weil Umrechnungen innerhalb der Spieloberfläche weniger auffallen. Trotzdem bleiben mögliche Wechselkursbedingungen und die Abwicklung des jeweiligen Zahlungsdienstes relevant. Der Franken ist eine Recheneinheit, kein Nachweis für eine Konzession.
Welche Zahlungswege zum Franken passen
In Marktübersichten werden Kreditkarten wie Visa und Mastercard, E-Wallets wie Skrill, Neteller und Jeton sowie Kryptowährungen als mögliche Zahlungsarten genannt. Ob ein ausländischer Anbieter diese Wege tatsächlich für ein bestimmtes Schweizer Konto freischaltet, hängt von dessen eigener Kassenansicht und den internen Prüfungen ab. Eine allgemeine Liste ersetzt deshalb keine konkrete Prüfung der verfügbaren Währung.
Sind Kryptowährungen überall möglich?
Nicht automatisch; die Verfügbarkeit hängt vom jeweiligen Casino ab, wie etwa bei CoinCasino, das ausschließlich Kryptowährungen unterstützt.
Was bedeutet die CHF-Anzeige?
Eine Anzeige in Schweizer Franken ist ein Merkmal der Benutzeroberfläche und garantiert keine Schweizer Zahlungsabwicklung oder Lizenz.
Welche Rolle spielt die Altersgrenze?
In der Schweiz gilt eine strikte Altersgrenze von 18 Jahren für die Teilnahme am Glücksspiel.
Auch schweizerische Zahlungswege können eingebunden sein. Twint wird in einem profilbezogenen Überblick als Methode für Einzahlungen und Auszahlungen in der Schweiz genannt. Das macht die Transaktion vertrauter, verändert aber nicht den Status des Casinos. Schweizer Franken und Twint lösen keine Schweizer Zulassung aus.
Ein konkretes Beispiel liefert Vegasnow: Laut Anbieterangaben unterstützt die Plattform Visa, Mastercard, Neteller, PaysafeCard und verschiedene Kryptowährungen als Einzahlungsmethoden. Daraus folgt nicht automatisch, dass jede Methode in CHF arbeitet oder für jede Auszahlungsrichtung verfügbar ist. Entscheidend sind die Angaben im Kassenbereich, bevor ein Geldfluss ausgelöst wird.
Was die Währung nicht klärt
Die Währungsanzeige beantwortet weder die Frage nach dem Betreiber noch nach dessen Marktzugang. Sie sagt ebenso wenig darüber aus, welche Identitätsprüfung verlangt wird oder ob eine Transaktion abgelehnt werden kann. Diese Punkte gehören zur Kontoführung und sind nicht mit der Wahl von CHF erledigt.
Aus meiner Erfahrung wird genau hier die Werbesprache unpräzise: „Schweizerisch“ beschreibt dann nur die Benutzeroberfläche oder den Zahlungsweg. Nicht die Lizenz. Wer beide Ebenen gleichsetzt, verwechselt Komfort mit Zulassung.
Ausländische Online-Casinos mit Echtgeld in der Schweiz: Einzahlungen, Auszahlungen und Altersgrenze
Bei ausländischen Online-Casinos mit Echtgeld in der Schweiz beginnt die Prüfung nicht beim Spiel, sondern beim Geldfluss. Entscheidend ist, welche Einzahlungsmethode tatsächlich akzeptiert wird, ob derselbe Weg für Auszahlungen offensteht und welche Bearbeitungsschritte dazwischenliegen. Ein Logo im Kassenbereich ist noch keine vollständige Information.
Einzahlungen mit Echtgeld
Als Zahlungsmittel werden in einem profilbezogenen Marktüberblick Kreditkarten wie Mastercard und Visa, E-Wallets wie Skrill, Neteller und Jeton sowie Kryptowährungen genannt. Diese Kategorien funktionieren unterschiedlich:
- Kreditkarten: Mastercard und Visa werden direkt über den Kassenbereich belastet.
- E-Wallets: Skrill, Neteller und Jeton führen die Zahlung über ein separates Guthabenkonto aus.
- Kryptowährungen: Der Betrag wird über eine Wallet-Adresse übertragen; dabei muss die gewählte Kryptowährung mit der Anzeige im Casino übereinstimmen.
Für den Echtgeldfluss ist außerdem die Kontoprüfung relevant. Ein Casino kann eine Einzahlung zwar technisch annehmen, die Auszahlung aber erst nach einer Identitätsbestätigung bearbeiten. Das Ausweisdokument gehört deshalb nicht zu einer freiwilligen Zusatzprüfung, sondern zur praktischen Voraussetzung für die Auszahlung.
Auszahlungen und Bearbeitungszeit
Eine Auszahlungsanfrage ist ein eigener Vorgang und keine automatische Rückbuchung der Einzahlung. Nach der Anfrage können Kontodaten, Identität und die Herkunft des Guthabens geprüft werden. Erst danach wird die Zahlung freigegeben.
Ein profilbezogener Marktüberblick nennt für die Bearbeitung von Auszahlungsanfragen eine Frist von 24 Stunden. Diese Angabe beschreibt die dort dargestellte Anbieterpraxis, keine allgemeine Zusage für jedes ausländische Casino. Zusätzlich kann der Zahlungsdienstleister eigene Verarbeitungszeiten anwenden. Der Unterschied ist schlicht: Casino und Zahlungsweg sind zwei Stationen.
Altersgrenze
Die genannte Altersgrenze für verantwortungsvolles Spielen liegt bei 18 Jahren. Echtgeldkonten dürfen daher nicht von Personen unter 18 Jahren genutzt werden. Eine Altersprüfung kann bereits bei der Registrierung oder spätestens vor der Auszahlung verlangt werden.
Für die Beurteilung eines Angebots zählt damit nicht allein, ob Mastercard, Visa, Skrill, Neteller, Jeton oder Kryptowährungen angezeigt werden. Maßgeblich ist der vollständige Ablauf: Einzahlung, Identitätsprüfung, Auszahlungsanfrage und tatsächliche Freigabe des Guthabens. Erst dann zeigt sich, wie der Echtgeldbetrieb praktisch funktioniert.
Wer ist für die Lizenzierung von Online-Casinos in der Schweiz verantwortlich?
Für die Lizenzierung sind die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die interkantonale Lotterie- und Wettkommission (Comlot) zuständig.
Welche Bonusangebote gibt es in Online-Schweizer-Casinos?
Je nach Casino gibt es Willkommensboni, Freispiele und Cashback. PASINO.ch nennt beispielsweise bis zu CHF 500 und 350 Freispiele; außerdem werden Boni von bis zu 200 Prozent sowie Cashback von bis zu 25 Prozent erwähnt.
Kann ich bei ausländischen Online-Casinos in CHF spielen?
Ja, bei ausländischen Online-Casinos kann die Nutzung in Schweizer Franken möglich sein. Für Schweizer Spieler werden außerdem Zahlungsmethoden wie Mastercard, Visa, Skrill, Neteller, Jeton und Twint genannt.
Verfasst vom Team von „Forest Spiele”.
