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Casino-Gewinne versteuern in der Schweiz: Auszahlung

Updated September 2026
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Von der Gutschrift im Spielerkonto bis zur Steuererklärung: Die entscheidenden Schritte bei Gewinnen aus Online-Casinos.

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Wie Online-Casino-Gewinne tatsächlich ausgezahlt werden

Ein Online-Casino-Gewinn entsteht zunächst nicht auf dem Bankkonto, sondern innerhalb des Spielsystems. Nach einem abgeschlossenen Spiel wird das Ergebnis technisch erfasst. Ist es positiv, schreibt der Betreiber den Betrag dem persönlichen Spielerkonto gut. Erst danach beginnt der eigentliche Auszahlungsvorgang. Diese Trennung ist wichtig, weil eine Gutschrift und eine Auszahlung zwei verschiedene Schritte sind.

Vom Spieleinsatz zur Gutschrift

Bei einem einzelnen Slot-Dreh, einer abgeschlossenen Hand oder einem Roulette- beziehungsweise Tischspielergebnis wird der Einsatz mit dem Resultat des Spiels verrechnet. Ein positiver Saldo erscheint anschließend im Guthaben des Spielerkontos. Auch ein Jackpot kann als einzelnes Ergebnis gutgeschrieben oder direkt zur Auszahlung vorgemerkt werden.

In der Oberfläche ist meistens sofort erkennbar, ob sich das verfügbare Guthaben verändert hat. Entscheidend bleibt jedoch nicht die Anzeige allein, sondern die Buchung im Spielkonto. Bei Unstimmigkeiten prüfen Betreiber die Spielrunde anhand ihrer internen Aufzeichnungen. Dazu gehören das betroffene Spiel, der Zeitpunkt des Ergebnisses und die dazugehörige Kontobewegung.

Ein Gewinn ist damit zunächst ein buchhalterischer Vorgang innerhalb der Plattform. Das Geld liegt noch nicht zwingend auf einem externen Zahlungsmittel.

Wer sich mit der Besteuerung von Casino-Gewinnen in der Schweiz im Jahr 2026 befasst, sollte zunächst auf die rechtliche Einordnung des jeweiligen Angebots achten. Diese Übersicht nennt die verfügbaren ESBK-Konzessionen als Orientierung für die weitere Prüfung.

1
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung im Zusammenhang mit dem Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter in dieser Übersicht rechtlich klar zugeordnet.

2
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern verbunden. Diese Konzessionszuordnung macht den Anbieter für die rechtliche Einordnung relevant.

3
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Der Anbieter ist damit einer konkret bezeichneten Schweizer Casinoinstitution zugeordnet.

4
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung mit dem Casino Interlaken verbunden. Diese Angabe bildet den wesentlichen Anhaltspunkt für seine Einordnung.

5
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Dadurch ist die rechtliche Zuordnung des Angebots konkret ausgewiesen.

6
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos verbunden. Der Anbieter ist damit einer benannten Schweizer Casinoinstitution zugeordnet.

7
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung im Zusammenhang mit dem Casinò Mendrisio. Diese Konzessionsangabe ist das zentrale Merkmal für seine Aufnahme.

8
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin. Die konkrete Konzessionsnummer und die zugehörige Spielbank kennzeichnen den Anbieter eindeutig.

9
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung dem Grand Casino Luzern zugeordnet. Diese Verbindung liefert die maßgebliche Information für seine Einordnung.

10
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E für das Casinò Locarno. Damit ist sowohl die Konzessionsart als auch die zugehörige Spielbank konkret benannt.

Erst gutgeschrieben, dann ausgezahlt.

Was vor der Auszahlung geprüft wird

Bevor ein Online-Casino Geld freigibt, kann es die Identität und die Berechtigung des Kontoinhabers prüfen. In der Schweiz dürfen Online-Spielerkonten nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Altersgrenze für Casinospiele und Online-Spiele liegt bei 18 Jahren.

Die Prüfung dient nicht nur der Kontoeröffnung. Sie kann auch vor einer Auszahlung erforderlich werden, insbesondere wenn Angaben zum Spielerkonto noch nicht vollständig bestätigt sind. Der Betreiber gleicht dann die hinterlegten Kontodaten mit den verlangten Nachweisen ab. Solange diese Prüfung nicht abgeschlossen ist, kann das Guthaben zwar sichtbar sein, aber noch nicht freigegeben werden.

Für die rechtliche Einordnung eines Schweizer Online-Casinos ist der Markenname kein ausreichendes Kriterium. Maßgeblich ist, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Die zuständige Eidgenössische Spielbankenkommission führt autorisierte Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Auch die Konzessionsnummer muss auf der Website angegeben werden, normalerweise im Fußbereich.

Das ist keine Formalität. Der Name auf der Startseite sagt allein nichts über die tatsächliche Berechtigung aus.

Der Auszahlungsauftrag

Ist das Spielerkonto freigegeben und das Guthaben verfügbar, wird die Auszahlung im Kassenbereich des Kontos beantragt. Dort werden die vorhandenen Zahlungsmethoden angezeigt. Der Betreiber ordnet die Auszahlung dem geprüften Spielerkonto zu und verarbeitet den Auftrag nach seinen internen Abläufen.

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Die Auszahlung kann dabei in einzelne Vorgänge aufgeteilt werden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn nur ein bestimmter Betrag angefordert wird oder wenn das Guthaben aus mehreren Buchungen besteht. Eine zusammengefasste Überweisung verändert nicht die Entstehung der ursprünglichen Ergebnisse. Für die Dokumentation bleiben die einzelnen Spielvorgänge und Gutschriften maßgeblich.

Sinnvoll ist deshalb, Bestätigungen des Betreibers, Kontobewegungen und Auszahlungsbelege aufzubewahren. Diese Unterlagen zeigen, wann ein Ergebnis entstanden ist, wann es dem Konto gutgeschrieben wurde und welcher Betrag später tatsächlich ausgezahlt wurde. Gerade bei größeren Kontobewegungen ist diese Chronologie aussagekräftiger als ein einzelner Kontoauszug.

Auszahlung auf ein externes Zahlungsmittel

Nach der Freigabe verlässt das Guthaben das Spielerkonto und wird an das ausgewählte Zahlungsmittel weitergeleitet. Der Betreiber kennzeichnet den Auftrag im Konto als beantragt, in Bearbeitung oder abgeschlossen. Erst der abgeschlossene Status bestätigt, dass die Auszahlung intern verarbeitet wurde. Die tatsächliche Gutschrift beim Zahlungsdienstleister oder auf dem Bankkonto ist davon getrennt.

Eine abweichende Anzeige kann daher mehrere Ursachen haben: Das Casino hat den Auftrag noch nicht verarbeitet, der Zahlungsdienstleister hat die Buchung noch nicht abgeschlossen oder die Auszahlung wurde wegen einer offenen Prüfung zurückgehalten. Aus dem bloßen Kontostand lässt sich nicht zuverlässig ablesen, in welchem Stadium sich das Geld befindet.

Wird ein Auszahlungsauftrag storniert, bleibt der Betrag wieder im Spielerkonto. Wird er abgeschlossen, muss die entsprechende Bewegung in der Transaktionsübersicht nachvollziehbar sein. Diese Übersicht ist die praktisch wichtigste Verbindung zwischen Spielrunde, Gutschrift und Auszahlung.

Markt Schweiz

Sprache Deutsch

Steuerfreigrenze (geschätzt) CHF 1 Mio. bis CHF 1.071.000

Warum einzelne Ergebnisse dokumentiert werden

Bei der Abwicklung werden Gewinne nicht nur als Endsaldo behandelt. Ein einzelner Slot-Dreh, eine abgeschlossene Hand, ein Rouletteergebnis oder ein gutgeschriebener beziehungsweise ausgezahlter Jackpot kann jeweils als eigenes Gewinnereignis erscheinen. Der spätere Kontostand fasst dagegen verschiedene Einzahlungen, Einsätze, Gewinne und Auszahlungen zusammen.

Für die praktische Auszahlung bedeutet das: Ein hoher Kontostand muss nicht aus einem einzigen Spielresultat stammen, und eine einzelne Auszahlung muss nicht nur ein einzelnes Ergebnis enthalten. Deshalb sollten Spielkonto und Zahlungsbeleg nicht verwechselt werden. Der Kontostand beschreibt eine Momentaufnahme. Die Transaktionshistorie zeigt, wie sie entstanden ist.

Die steuerliche Bewertung ist ein eigener Schritt und hängt bei Schweizer Angeboten unter anderem davon ab, ob der Betreiber unter einer ESBK-Konzession steht. Die schweizweite Grundregel beruht auf Bundesrecht; bei Formularen, Nachweisen und Rückfragen ist jedoch das kantonale Steueramt am Wohnort zuständig. Für die reine Auszahlung bleibt zunächst die technische Kette entscheidend:

  1. Spielrunde wird abgeschlossen.
  2. Ergebnis wird im Spielsystem erfasst.
  3. Guthaben wird dem Spielerkonto gutgeschrieben.
  4. Identität und Konto werden gegebenenfalls geprüft.
  5. Auszahlung wird beantragt.
  6. Betreiber verarbeitet den Auftrag.
  7. Externes Zahlungsmittel schreibt den Betrag gut.

So lassen sich online Casino Gewinne auszahlen, ohne die interne Gutschrift mit dem tatsächlichen Zahlungseingang gleichzusetzen. Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis die meisten Missverständnisse.

Welche Gewinne in Online-Casinos überhaupt möglich sind

Online-Casino-Gewinne entstehen nicht erst bei der Auszahlung auf ein Bankkonto. Entscheidend ist der Spielvorgang, aus dem ein geldwerter Vorteil hervorgeht und dem Spielerkonto gutgeschrieben wird. Ein solcher Gewinn kann aus einem einzelnen Slot-Dreh, einer abgeschlossenen Hand, einem Rouletteergebnis, einem Tischspielergebnis oder einem Jackpot stammen. Die Auszahlung ist ein späterer Schritt.

Damit lässt sich auch die häufige Frage einordnen, ob es im Online-Casino überhaupt Gewinne gibt. Ja, Gewinne sind Bestandteil des Spiels. Ihre Entstehung hängt jedoch immer vom konkreten Ergebnis des jeweiligen Spiels ab. Eine Gutschrift kann klein sein, eine andere deutlich höher. Aus der bloßen Möglichkeit eines hohen Betrags folgt aber keine Aussage darüber, wie wahrscheinlich ein solcher Ausgang ist. Genau diese Trennung fehlt in vielen Werbeaussagen.

Was als Gewinn gilt

Aus meiner Erfahrung mit Spielkonten ist die wichtigste Unterscheidung die zwischen Einsatz, Ergebnis und Kontostand. Der Einsatz ist der Betrag, der in ein Spiel eingebracht wird. Das Ergebnis ist der Ausgang eines einzelnen Spielvorgangs. Der Kontostand zeigt anschließend, welche Beträge nach Gutschriften und Abbuchungen verfügbar sind.

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Nur weil das Konto einen bestimmten Stand erreicht, liegt deshalb nicht automatisch ein einziges Gewinnereignis in dieser Höhe vor. Mehrere Spielausgänge können sich auf dem Konto ansammeln. Ebenso kann eine zusammengefasste Auszahlung mehrere einzelne Ergebnisse enthalten. Für die Entstehung des Gewinns sind diese Vorgänge auseinanderzuhalten.

Kurz gesagt: Das Konto ist kein Gewinnereignis.

Bei einem einzelnen Slot-Dreh kann eine Auszahlung entstehen. Bei Roulette ist das abgeschlossene Ergebnis maßgeblich. Bei einer Tischspielrunde gilt ebenfalls der konkrete abgeschlossene Ausgang. Ein Jackpot kann als gutgeschriebener oder ausgezahlter Jackpot ein eigenes Gewinnereignis darstellen. Diese Einordnung beschreibt zunächst nur, wie der Gewinn entsteht. Sie beantwortet noch nicht die spätere Frage nach seiner steuerlichen Behandlung.

Kleine, hohe und zusammengefasste Gewinne

Ein Gewinn von CHF 500 bei einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt nach dem allgemeinen Rahmen des Bundesgesetzes über Geldspiele und der Eidgenössischen Steuerverwaltung im steuerfreien Bereich. Das Beispiel zeigt zugleich, warum die Höhe allein nicht genügt: Maßgeblich sind auch der Anbieter, die Konzession und die Art des konkreten Gewinnereignisses.

Bei der Frage, ob es gute oder hohe Gewinne im Online-Casino gibt, wird häufig nur auf den Betrag geschaut. Rechtlich ist dieser Blick zu kurz. Ein hoher Betrag kann aus einem einzelnen Ergebnis stammen oder sich aus zahlreichen kleineren Gutschriften zusammensetzen. Eine Auszahlung kann wiederum mehrere bereits entstandene Gewinne bündeln. Die Zahlen auf dem Auszahlungsvorgang und auf dem ursprünglichen Spielereignis müssen daher nicht identisch sein.

Einzelgewinn

Ein einzelnes Ereignis wie ein Slot-Dreh oder ein Jackpot.

Kontostand

Die Summe aller Einzahlungen, Einsätze und Gewinne.

Auszahlung

Der technische Vorgang der Überweisung auf ein externes Zahlungsmittel.

Für Schweizer Online-Casinos mit ESBK-Konzession gilt als geprüfte Grundangabe: Ein individuelles Gewinnereignis bis zu CHF 1 Million ist steuerfrei. Die Schwelle bezieht sich nicht auf die Jahressumme, nicht auf das gesamte Spielerkonto und nicht auf eine zusammengefasste Auszahlung. Das ist eine Einordnung der steuerlichen Grenze, keine Aussage darüber, welche Gewinnhöhe ein Spiel verspricht oder wie ein Anbieter Auszahlungen organisiert.

Bei der Angabe für 2026 bestehen in den verfügbaren Quellen Abweichungen. Eine Fassung nennt für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000 ab dem 1. Januar 2026. Eine andere Fassung nennt für Online-Casinos weiterhin eine Freigrenze von CHF 1 Million. Diese Differenz darf nicht stillschweigend zu einer scheinbar eindeutigen Zahl vereinheitlicht werden. Für die konkrete steuerliche Beurteilung bleibt die zuständige kantonale Steuerstelle am Wohnort maßgeblich.

Warum ein Gewinn nicht automatisch steuerlich gleich behandelt wird

Die Bezeichnung „Casino-Gewinn“ klingt eindeutig, ist es aber nicht immer. Ein echter Spielgewinn entsteht durch ein konkretes Spielergebnis. Eine Gutschrift kann jedoch auch aus einem Bonus, Cashback oder einer Werbezahlung stammen. Solche Beträge sind nicht ohne Weiteres mit dem Ergebnis eines Spiels gleichzusetzen. Ihre steuerliche Behandlung kann anders ausfallen.

Auch der Markenname eines Angebots beantwortet diese Frage nicht. Entscheidend ist, ob das Online-Casino nachweislich unter einer aktuell gültigen ESBK-Konzession betrieben wird. Erst danach lässt sich die für Schweizer Online-Casinos geltende Einordnung heranziehen. Bei einem ausländischen oder nicht lizenzierten Angebot greift die Schweizer Steuerbefreiung grundsätzlich nicht in gleicher Weise.

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Damit ist auch die Frage, ob Gewinne aus einem Online-Casino versteuert werden müssen, nicht allein anhand der Gewinnsumme zu beantworten. Vor der steuerlichen Prüfung stehen drei Tatsachen: Wie ist der Betrag entstanden? Von welchem Anbieter stammt er? Und handelt es sich um ein einzelnes Spielereignis oder um eine spätere Zusammenfassung?

Wenn das Online-Casino nicht auszahlt

Eine Gutschrift auf dem Spielerkonto und eine tatsächlich ausgeführte Auszahlung sind verschiedene Vorgänge. Wird ein Betrag nicht ausgezahlt, sagt das zunächst nichts darüber aus, ob zuvor ein Spielergebnis mit Geldwert entstanden ist. Der Auszahlungsstatus ersetzt nicht die Prüfung der Entstehung des Gewinns.

In der Praxis müssen deshalb Spielverlauf, Gutschrift und Auszahlung getrennt betrachtet werden. Erst diese Dokumentation zeigt, welcher Betrag aus welchem Ereignis stammt. Ob daraus eine Steuerpflicht folgt, ist eine nachgelagerte rechtliche Frage und hängt nicht allein davon ab, ob das Geld das Konto bereits verlassen hat.

Wie hoch Gewinne im Online-Casino ausfallen können

Die Frage, wie hoch Gewinne im Online-Casino ausfallen, lässt sich nicht mit einer einzigen Summe beantworten. Ein Spielerkonto kann nach mehreren Ergebnissen einen bestimmten Saldo zeigen, während steuerlich ein anderes Detail zählt: das einzelne Gewinnereignis. Genau diese Unterscheidung wird in Werbetexten gern übersprungen. Aus Sicht der Abwicklung ist sie jedoch entscheidend.

Ein Gewinn kann bei einem einzelnen Slot-Dreh, einer abgeschlossenen Hand oder einem Roulette- beziehungsweise Tischspielergebnis entstehen. Auch ein Jackpot gilt als eigenes Ereignis, sobald er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Die Höhe bezieht sich deshalb nicht automatisch auf den gesamten Betrag, der sich später auf dem Konto sammelt. Mehrere getrennte Ergebnisse werden nicht allein deshalb zu einem einzigen Gewinn, weil sie in einer Auszahlung zusammengefasst werden.

Wichtige Unterscheidung

Ein Kontostand ist kein einzelnes Gewinnereignis und daher steuerlich nicht gleichzusetzen.

Einzelgewinn, Jahressumme und Kontostand

Für regulierte Online-Casinospiele gilt eine steuerfreie Schwelle von CHF 1 Million pro individuellem Gewinnereignis. Maßgeblich ist also nicht die Jahressumme aller Gewinne. Ebenso wenig entscheidet der Kontostand am Jahresende darüber, ob ein einzelnes Ergebnis die Schwelle überschritten hat.

Das lässt sich an der Mechanik eines Spielkontos erklären: Auf eine Gutschrift können weitere Einsätze und neue Gewinne folgen. Der Kontostand verändert sich laufend und kann aus vielen verschiedenen Buchungen bestehen. Eine spätere Auszahlung bildet lediglich diese Kontobewegungen ab. Sie ersetzt nicht die ursprüngliche Zuordnung der einzelnen Ergebnisse.

Ein hoher Auszahlungsbetrag bedeutet daher nicht automatisch, dass ein Gewinnereignis in gleicher Höhe vorliegt. Umgekehrt kann ein einzelnes außergewöhnlich hohes Ergebnis steuerlich relevant sein, auch wenn der Betrag später nicht vollständig auf dem Konto verbleibt. Entscheidend bleibt die Entstehung des jeweiligen Gewinns.

Was bei hohen Gewinnen tatsächlich zählt

Bei einem einzelnen Ereignis bis zur genannten Schwelle bleibt der Betrag nach der hier zugrunde gelegten Regel steuerfrei. Übersteigt ein einzelnes Gewinnereignis CHF 1 Million, ist nur der darüber liegende Betrag steuerpflichtig. Nicht die gesamte Summe wird dadurch rückwirkend steuerpflichtig.

Bei der konkreten Grenze besteht allerdings eine abweichende Quellenlage: Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele die Freigrenze von CHF 1 Million, eine andere nennt für regulierte Casinogewinne ab 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Abweichung darf nicht durch eine scheinbar präzise Aussage verborgen werden. Für die Einordnung ist deshalb festzuhalten, welche Regel und welcher Zeitraum im jeweils zuständigen steuerlichen Kontext angewendet werden.

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Die häufige Frage, welches Online-Casino die meisten oder die besten Gewinne bietet, führt an dieser Stelle nicht weiter. Eine belastbare Rangliste konkreter Anbieter oder Spiele ist aus den vorliegenden offiziellen Angaben nicht ableitbar. Die mögliche Höhe eines Ergebnisses hängt vom jeweiligen Spielverlauf ab; der Markenname allein bestimmt weder die steuerliche Einordnung noch die Definition des Ereignisses.

Warum der Kontostand nicht genügt

Wer nur den Saldo betrachtet, verliert die Herkunft einzelner Beträge aus dem Blick. Für eine nachvollziehbare Einordnung müssen Gewinnereignisse voneinander getrennt bleiben. Ein Slot-Ergebnis, eine abgeschlossene Spielrunde und ein Jackpot sind jeweils eigenständig zu prüfen, auch wenn sie später gemeinsam auf dem Spielerkonto erscheinen.

Das ist die entscheidende Berechnungslogik. Nicht die größte Auszahlung zählt automatisch. Nicht die Summe des Jahres. Sondern das einzelne Ereignis.

Gewinne bei Spielautomaten: Einzelereignis statt Kontostand

Bei Spielautomaten entsteht der Gewinn nicht erst dann, wenn Geld vom Spielerkonto auf ein Bankkonto überwiesen wird. Entscheidend ist das Ergebnis der einzelnen Spielrunde. Bei einem Online-Slot ist das der einzelne Dreh, sobald die Runde abgeschlossen und das Ergebnis festgestellt wurde. Eine spätere Auszahlung fasst diesen Vorgang lediglich technisch zusammen.

Diese Unterscheidung wird häufig unterschätzt. Auf dem Konto können mehrere Ergebnisse sichtbar sein: Einsätze, einzelne Auszahlungen, Bonusgutschriften und der aktuelle Saldo. Für die steuerliche Betrachtung ist der Kontostand jedoch nicht automatisch ein einzelnes Gewinnereignis. Auch eine zusammengefasste Auszahlung macht aus vielen Drehs keinen einzigen Gewinn.

Was bei einem Slot-Dreh als Gewinn zählt

Ein einzelner Slot-Dreh bildet die maßgebliche Einheit. Ergibt dieser Dreh eine Auszahlung, handelt es sich um ein spielbezogenes Gewinnereignis. Das gilt auch dann, wenn der Betrag zunächst nur dem Spielerkonto gutgeschrieben wird und nicht sofort ausgezahlt wird. Ein Jackpot kann ebenfalls als einzelnes Ereignis gelten, wenn er durch den jeweiligen Spielvorgang ausgelöst und gutgeschrieben beziehungsweise ausgezahlt wird.

Richtig tun
  • Dokumentieren Sie einzelne Spielverläufe und Gutschriften.
  • Bewahren Sie Auszahlungsbelege und Kontobewegungen auf.
Fehler vermeiden
  • Setzen Sie den Kontostand mit einem Gewinnereignis gleich.
  • Verwechseln Sie Bonuszahlungen mit echten Spielgewinnen.

Der entscheidende Punkt ist der Abschluss der Spielrunde. Nicht der spätere Kontostand, nicht die Summe mehrerer Drehs und nicht der Zeitpunkt der Überweisung bestimmen diese Abgrenzung. Gerade bei hohen Gewinnen an Spielautomaten verhindert diese Sichtweise eine falsche Zusammenfassung.

Kurz gesagt: Ein Dreh bleibt ein Dreh.

Hohe Gewinne und die Millionengrenze

Für Online-Casinospiele mit einer Schweizer ESBK-Konzession wird eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million pro individuellem Gewinnereignis genannt. Steuerpflichtig wäre danach nur der Betrag, der diese Grenze überschreitet. Bei Spielautomaten ist daher nicht entscheidend, wie viel sich über längere Zeit auf dem Spielerkonto ansammelt, sondern welches Ergebnis der einzelne Dreh hervorgebracht hat.

Bei der konkreten Angabe für 2026 besteht allerdings eine Abweichung zwischen den vorliegenden Quellen: Eine Fassung nennt weiterhin CHF 1 Million als Freigrenze für Online-Casinospiele. Eine andere Fassung nennt für regulierte Casinogewinne ab dem 1. Januar 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Differenz darf nicht durch eine scheinbar eindeutige Zahl verdeckt werden. Für eine verbindliche Einordnung sind der aktuelle Rechtsstand und die Auskunft des kantonalen Steueramts maßgeblich.

Kontostand, Auszahlung und Spielrunde trennen

Ein hoher Saldo kann aus vielen einzelnen Slot-Ergebnissen bestehen. Er ist deshalb nicht automatisch ein einziger hoher Gewinn. Umgekehrt kann ein einzelner Jackpot als eigenes Ereignis behandelt werden, selbst wenn der Betrag zunächst im Spielkonto verbleibt. Die technische Darstellung des Betreibers und die steuerliche Einordnung verfolgen damit nicht zwingend dieselbe Logik.

Auch Begriffe wie „Mega-Gewinne“ oder „beste Gewinne“ ändern daran nichts. Sie beschreiben keine eigene rechtliche Kategorie. Maßgeblich bleibt, ob eine Gutschrift aus einem abgeschlossenen Spielautomaten-Dreh stammt oder ob es sich um eine andere Zahlung handelt. Genau diese Trennung ist bei der Dokumentation hoher Slot-Gewinne wichtiger als die werbliche Bezeichnung des Ergebnisses.

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Casino-Gewinne und Steuern: Was in der Schweiz gilt

Bei der Steuer auf Casino-Gewinne entscheidet nicht allein die Höhe des Betrags. Ausschlaggebend ist zuerst, aus welcher Art von Spielbetrieb der Gewinn stammt und ob dieser Anbieter in der Schweiz rechtlich zugelassen ist. Genau an dieser Stelle entstehen in der Praxis die meisten Missverständnisse: Eine Auszahlung kann auf dem Konto gleich aussehen, steuerlich aber völlig unterschiedlich behandelt werden.

Schweizer Spielbanken: grundsätzlich steuerfrei

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Spielbanken sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer des Bundes, der Kantone und der Gemeinden befreit. Das gilt sowohl für terrestrische Casinos als auch für Online-Casinos, sofern das Online-Angebot zu einer konzessionierten Schweizer Spielbank gehört.

Damit ist ein solcher Gewinn nicht automatisch steuerpflichtig, nur weil er auf ein Bankkonto überwiesen oder in mehreren Beträgen ausgezahlt wird. Die rechtliche Grundlage liegt im schweizerischen Geldspielrecht. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob der Betrag als „hoher Gewinn“ bezeichnet wird, sondern ob das Angebot tatsächlich unter einer Schweizer Konzession betrieben wird.

Der Markenname allein beweist das nicht. Maßgeblich ist die nachweisbare Zulassung des konkreten Betriebs. Das wird in Werbematerialien gern verkürzt. „Schweizer Casino“ klingt eindeutig, ist aber keine steuerliche Kategorie.

Ausländische und nicht lizenzierte Anbieter

Anders ist die Lage bei ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos. Gewinne aus solchen Angeboten sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Steuerbare Beträge gehören grundsätzlich zur Einkommenssteuer. Zusätzlich fallen die direkte Bundessteuer sowie die kantonalen und kommunalen Steuern in Betracht.

Bei Offshore-Anbietern fehlt gerade die Voraussetzung, die für die Steuerbefreiung eines Schweizer Casinos entscheidend ist. Eine ausländische Lizenz ersetzt keine Schweizer Konzession. Auch eine bekannte Marke oder ein professionell wirkender Internetauftritt verändert diese Einordnung nicht.

Steuerpflicht

Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Anbietern sind in der Schweiz voll steuerpflichtig.

Für die Beurteilung zählt der rechtliche Status des Angebots, nicht die Gestaltung der Website und nicht der Ort, an den das Geld ausgezahlt wird. Befindet sich der Betreiber außerhalb der Schweiz oder verfügt er nicht über die erforderliche Schweizer Zulassung, ist der Gewinn steuerlich nicht wie der Gewinn einer lizenzierten Schweizer Spielbank zu behandeln.

Verluste und die Steuer auf Casino-Gewinne

Verluste sind bei Gelegenheitsspielern grundsätzlich nicht von Casinogewinnen abziehbar. Das gilt auch dann, wenn innerhalb desselben Zeitraums sowohl Gewinne als auch Verluste angefallen sind. Die private Spieltätigkeit wird dadurch nicht zu einer steuerlich verrechenbaren Tätigkeit.

Eine weitere Abgrenzung ist wichtig: Die allgemeine Steuerfreiheit für lizenzierte Schweizer Casinos bedeutet nicht, dass jede Gutschrift aus jedem Glücksspielangebot steuerfrei wäre. Bei ausländischen oder nicht lizenzierten Anbietern greift diese Ausnahme nicht. Dort müssen die Gewinne als steuerbares Einkommen geprüft werden.

Wer nach „Casino-Gewinne steuerfrei“ sucht, braucht daher zuerst diese Unterscheidung. Schweizer Konzession oder ausländischer beziehungsweise nicht lizenzierter Anbieter? Erst danach lässt sich beurteilen, ob Casino-Gewinne steuerpflichtig sind.

Casino-Gewinne in der Schweiz 2026 richtig versteuern

Für das Steuerjahr 2026 ist bei regulierten Online-Casinospielen nicht die gesamte Jahressumme automatisch steuerpflichtig. Entscheidend ist der steuerfreie Betrag, der auf die gesetzlich relevante Gewinnberechnung angewendet wird. Nach einer verwendeten Darstellung gilt ab dem 1. Januar 2026 für regulierte Casinogewinne sowie für Gewinne aus Lotterien und Online-Spielen ein steuerfreier Betrag bis CHF 1.071.000.

Für Online-Casinos wird in einer anderen Fassung dagegen weiterhin eine Freigrenze von CHF 1 Million genannt. Diese Abweichung darf nicht stillschweigend aufgelöst werden: Die verfügbaren Angaben nennen somit entweder CHF 1 Million oder CHF 1.071.000 als maßgebliche Schwelle für 2026. Für die konkrete Deklaration ist deshalb die aktuelle kantonale Auskunft beziehungsweise die geltende behördliche Grundlage entscheidend.

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Was bedeutet die Freigrenze?

Bleibt der regulierte Casinogewinn innerhalb des jeweils maßgeblichen steuerfreien Betrags, fällt darauf grundsätzlich keine Einkommenssteuer an. Liegt der Gewinn darüber, wird nicht automatisch die gesamte Summe steuerpflichtig. Steuerlich relevant ist nach der beschriebenen Regel nur der Betrag, der die Freigrenze überschreitet.

Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Gewinnereignis und einer pauschalen Betrachtung des gesamten Spielerkontos. Ein hoher Kontostand oder eine zusammengefasste Auszahlung ersetzt nicht die gesetzlich vorgesehene Berechnung. Die Einzelheiten der Gewinnentstehung gehören in die Spielaufzeichnungen, nicht in eine freie Schätzung anhand des Kontostands.

Kurz gesagt: Nicht alles wird besteuert.

Einsätze bei Online-Casinospielen

Bei Online-Casinospielen können eingezahlte Einsätze von den steuerpflichtigen Gewinnen abgezogen werden. Auch hier liegen voneinander abweichende Angaben vor. Eine Fassung nennt einen jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000. Eine andere spricht von abgebuchten Einsätzen bis zu etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom kantonalen Recht.

Diese Differenz betrifft nicht die Freigrenze selbst, sondern die anrechenbaren Einsätze. Einzahlungen oder Abbuchungen sollten daher nachvollziehbar dokumentiert werden. Ohne belastbare Unterlagen lässt sich die zulässige Berechnung gegenüber dem kantonalen Steueramt schwer belegen.

Schweizer Lizenz als Voraussetzung

Die steuerliche Begünstigung gilt für regulierte Casinogewinne aus einem Schweizer Online-Casino mit entsprechender Konzession. Der Markenname allein genügt nicht. Maßgeblich ist, ob das Angebot einem aktuell konzessionierten Schweizer Casinobetrieb zugeordnet werden kann.

Gewinne aus Schweizer lizenzierten Casinos müssen grundsätzlich nicht als steuerbares Einkommen versteuert werden. Die Einordnung gilt jedoch nicht automatisch für ausländische oder nicht lizenzierte Anbieter. Dort ist die steuerliche Behandlung eine andere und muss vollständig als steuerbares Einkommen geprüft werden.

Steuerliche Deklaration

Auch steuerfreie Gewinne aus Schweizer Spielbanken müssen in der Steuererklärung als steuerfreie Einkünfte deklariert werden.

Hohe Gewinne bei Roulette und Slots: Wo die Grenze entscheidend wird

Bei Roulette, Video-Roulette und Spielautomaten zählt für die steuerliche Einordnung nicht der Ruf des Spiels, sondern die Struktur des einzelnen Gewinnereignisses. Ein Spin, eine abgeschlossene Roulette-Runde oder ein gutgeschriebener Jackpot wird separat betrachtet. Der Kontostand und die spätere Gesamtauszahlung ersetzen diese Betrachtung nicht.

Bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession bleiben solche individuellen Geldspielgewinne bis zu CHF 1 Million steuerfrei. Die Grenze ist daher keine Rangliste besonders lukrativer Slots und auch keine Aussage darüber, welches Casino hohe Gewinne bietet. Sie beschreibt einen steuerlichen Schwellenwert. Ein Angebot mit „hohen Jackpots“ – ein Werbebegriff – liefert damit noch keine besondere steuerliche Behandlung.

Was bei einem Gewinn über der Millionengrenze geschieht

Übersteigt ein einzelnes Gewinnereignis CHF 1 Million, wird der darüber liegende Betrag steuerlich relevant. Bei Online-Spielbankengewinnen wird auf diesen Vorgang eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Der Anbieter behält sie automatisch ein. Das ist kein zusätzlicher Spieleinsatz und keine freiwillige Gebühr, sondern ein steuerlicher Abzug, der mit dem Gewinnereignis verbunden ist.

Die praktische Abwicklung folgt damit einer klaren Trennung:

Ein Spielerkonto mit mehreren hohen Ergebnissen darf deshalb nicht ohne Weiteres wie ein einziges Gewinnereignis behandelt werden. Ebenso macht eine zusammengefasste Auszahlung aus mehreren Roulette-Runden oder Slot-Drehs keinen neuen Jackpot.

Meldepflicht und Nachweise

Zur automatischen Meldung von Gewinnen über der Millionengrenze an die Steuerbehörden liegt eine entsprechende Aussage aus einem anbieterbezogenen Branchenüberblick vor. Sie sollte nicht mit einer allgemein bestätigten Marktregel verwechselt werden. Unabhängig davon bleiben Spielprotokoll, Abrechnung und Angaben zur einbehaltenen Verrechnungssteuer organisatorisch wichtig. Gerade bei Roulette- und Slot-Gewinnen muss nachvollziehbar bleiben, welches Ergebnis als einzelnes Ereignis verbucht wurde.

Wer nach einem außergewöhnlichen Gewinn nur auf den Kontostand oder den Auszahlungsbeleg schaut, lässt den entscheidenden Teil der Dokumentation aus. Maßgeblich ist die Buchung im Spielsystem. Nicht der Werbeslogan. Die Ereignisdaten.

Gewinne im Online-Casino in der Steuererklärung

Die steuerliche Behandlung und die Pflicht zur Deklaration sind zwei verschiedene Fragen. Gewinne im Online-Casino können steuerfrei sein und trotzdem in der Steuererklärung erscheinen müssen. Für Gewinne aus einer konzessionierten Schweizer Spielbank gilt genau diese Unterscheidung: Sie werden als steuerfreie Einkünfte deklariert. Dadurch bleiben sie bei der Berechnung der Einkommenssteuer steuerfrei, sind aber gegenüber dem kantonalen Steueramt nicht unsichtbar.

Die Grundregel beruht auf Bundesrecht und gilt damit schweizweit. Die praktische Abwicklung liegt dennoch beim Steueramt am Wohnort. Dort finden sich die maßgeblichen Formulare; auch Nachweise und Rückfragen werden kantonal behandelt. Wer Gewinne im Casino versteuern oder korrekt deklarieren muss, sollte deshalb nicht nur die Spielabrechnung aufbewahren, sondern auch die kantalen Vorgaben prüfen.

Spielguthaben am Jahresende

Entscheidend ist außerdem, wo sich das Geld am 31. Dezember befindet. Liegt ein Betrag noch auf dem Spielerkonto, in einem E-Wallet oder in einer vergleichbaren Wallet, sollte geprüft werden, ob er im jeweiligen Kanton der Vermögenssteuer unterliegt. Das ist eine andere Betrachtung als die Frage, ob der ursprüngliche Spielgewinn als Einkommen steuerfrei ist.

Sind Gewinne in der Schweiz immer steuerfrei?

Nur wenn sie aus einem lizenzierten Schweizer Casinobetrieb stammen. Gewinne aus ausländischen Anbietern sind steuerpflichtig.

Was passiert bei Gewinnen über 1 Million CHF?

Über dem Schwellenwert wird der Differenzbetrag steuerlich relevant und es wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben.

Muss ich meine Gewinne immer angeben?

Ja, steuerfreie Gewinne müssen als solche deklariert werden, während Guthaben am Jahresende unter Umständen der Vermögenssteuer unterliegen.

In der Praxis entstehen Fehler oft durch die Gleichsetzung von „steuerfrei“ und „nicht anzugeben“. Beides ist nicht dasselbe. Eine steuerfreie Position kann dennoch in der Erklärung verlangt werden, während ein Guthaben zusätzlich unter dem Vermögen berücksichtigt werden kann.

Bei ausländischen oder nicht lizenzierten Anbietern fällt die Einordnung strenger aus: Solche Gewinne müssen vollständig in der Schweiz angegeben werden und können als steuerbares Einkommen behandelt werden. Die Herkunft des Angebots ist daher für die Deklaration wichtiger als die bloße Bezeichnung des Spielerkontos.

Sauber trennen. Dann bleibt die Erklärung nachvollziehbar.

Echte Slot-Gewinne und ihre steuerliche Einordnung

Bei Spielautomaten zählt nicht jede Gutschrift auf dem Spielkonto automatisch als echter Geldspielgewinn. Entscheidend ist, wodurch der Betrag entstanden ist. Ein einzelner Slot-Dreh gilt als eigenes Gewinnereignis. Ergibt sich daraus ein Gewinn, lässt sich dieser von einer späteren Kontobewegung unterscheiden. Das Spielresultat steht im Mittelpunkt, nicht die bloße Veränderung des Kontostands.

Was als echter Slot-Gewinn gilt

Ein regulärer Slot-Gewinn entsteht unmittelbar aus dem Spiel. Dazu gehören auch Ergebnisse, die als Jackpot gutgeschrieben oder ausgezahlt werden. Die Bezeichnung des Spiels, seine Beliebtheit oder die Höhe des Betrags verändert diese Einordnung nicht. Auch „hohe Gewinne“ sind steuerlich nicht deshalb besonders, weil ein bestimmter Slot beworben wird, sondern weil das konkrete Gewinnereignis und der Anbieter maßgeblich sind.

Die Praxis ist an dieser Stelle weniger werblich, als es Überschriften wie „beste Gewinne“ oder „Top-Slots“ vermuten lassen. Eine belastbare Rangliste bestimmter Slots mit steuerlich relevanten Vorteilen veröffentlichen die offiziellen Grundlagen nicht. Für die Einordnung zählt das Ergebnis des Spiels. Nicht der Werbeslogan.

Bonus, Cashback und Werbegutschrift

Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen beruhen nicht zwingend auf einem einzelnen Slot-Dreh. Sie können an Bedingungen geknüpft sein oder als Ausgleich beziehungsweise Marketingzahlung gutgeschrieben werden. Deshalb werden sie steuerlich nicht automatisch wie echte Spielgewinne behandelt. Dass ein Betrag auf dem Spielerkonto sichtbar ist, beweist noch nicht seine Herkunft.

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Bei „kostenlosen Slots“ gilt dasselbe: Ohne geldwerten Einsatz kann die Gutschrift eine andere Grundlage haben als ein Gewinn aus einem regulären Spielvorgang. Die Abgrenzung sollte anhand der Kontobewegung und der Spielaufzeichnung nachvollziehbar bleiben. Fehlt diese Trennung, wird eine spätere steuerliche Prüfung unnötig schwierig.

Der Anbieter ist entscheidend

Der Markenname allein entscheidet nicht über die steuerliche Behandlung. Maßgeblich ist, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Erst diese Zuordnung ermöglicht die Einordnung nach den für regulierte Schweizer Online-Casinos geltenden Regeln. Bei Bonus- oder Werbebeträgen bleibt zusätzlich ihre konkrete Herkunft relevant.

Für echte Slot-Gewinne braucht es daher zwei getrennte Prüfungen: das einzelne Spielergebnis und den rechtlichen Status des Angebots. Beides darf nicht durch eine einheitliche Kontogutschrift ersetzt werden.

Die größten Casino-Gewinne: Was steuerlich daraus folgt

Bei außergewöhnlich hohen Gewinnen aus einem Online-Casino geht es nicht um ein Ranking der größten Casino-Gewinne aller Zeiten. Entscheidend ist, welche steuerlichen Folgen ein einzelnes Gewinnereignis auslöst. Für Online-Spielbankengewinne über 1 Million Franken wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben.

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Diese Verrechnungssteuer wird nicht als endgültige Belastung verstanden. Der einbehaltene Betrag kann in der Steuererklärung geltend gemacht und zurückgefordert werden. Dafür müssen die Angaben zum Gewinn und zur einbehaltenen Steuer nachvollziehbar bleiben. Aus der Praxis ist bekannt: Bei großen Gewinnen zählt weniger die Schlagzeile als die Dokumentation.

Belege aufbewahren.

Die Meldepflicht steht daneben als eigener organisatorischer Schritt. Bei einem Gewinn oberhalb der Millionengrenze ist deshalb nicht nur die Auszahlung relevant, sondern auch der steuerliche Nachweis. Die Verrechnungssteuer wird zunächst einbehalten; die spätere Geltendmachung erfolgt über die Steuererklärung.

Gerade bei großen Gewinnen im Casino werden Begriffe wie „steuerfrei“ schnell missverständlich. Sie beschreiben nicht automatisch den gesamten Ablauf. Maßgeblich ist, ob Verrechnungssteuer einbehalten wurde und ob dieser Betrag anschließend korrekt erklärt und zurückgefordert wird. Die Rückforderung ersetzt daher keine vollständige Prüfung der Unterlagen.

Die größten Casino-Gewinne sind steuerlich somit kein Sonderfall wegen ihrer öffentlichen Aufmerksamkeit. Ihre Besonderheit liegt in der Höhe und in den daran geknüpften Melde- und Abwicklungsschritten. Beträge oberhalb der Millionengrenze werden mit 35 Prozent Verrechnungssteuer belastet; dieser Abzug kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Sind Gewinne aus ausländischen Online-Casinos in der Schweiz steuerpflichtig?

Ja, Gewinne aus ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Sie unterliegen der Einkommenssteuer sowie der direkten Bundessteuer und den kantonalen und kommunalen Steuern.

Muss ich Einkünfte von Online-Casinos versteuern?

Nein, Gewinne aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind grundsätzlich bis zu CHF 1 Million pro einzelnem Gewinnereignis steuerfrei. Gewinne aus nicht lizenzierten oder ausländischen Casinos müssen dagegen versteuert werden.

Müssen Sie Steuern auf Ihre Gewinne zahlen?

Bei einem lizenzierten Schweizer Online-Casino sind Gewinne bis zu CHF 1 Million pro einzelnem Gewinnereignis steuerfrei. Nur der darüber liegende Betrag ist steuerpflichtig; bei Online-Spielbankengewinnen kann der Anbieter darauf automatisch 35 Prozent Verrechnungssteuer erheben.

Wie erkennt man ein seriöses Online-Casino?

Prüfen Sie, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Der Betreiber sollte in der öffentlichen Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission aufgeführt sein und seine Konzessionsnummer auf der Website angeben.

Worin besteht die Legalität von Online-Casinos?

Ein Online-Casino ist in der Schweiz legal, wenn es unter einer ESBK-Konzession betrieben wird und nachweislich zu einem autorisierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Entscheidend sind die Eintragung des Betreibers in der amtlichen Aufstellung und die angegebene Konzessionsnummer, nicht der Markenname allein.

Wie erkennt man ein lizenziertes Glücksspielhaus in der Schweiz?

Suchen Sie den Betreiber in der öffentlich einsehbaren Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission und prüfen Sie die auf der Website genannte Konzessionsnummer. Nur ein nachweislich ESBK-lizenzierter Schweizer Casinobetrieb gilt als konzessioniert.

Spielerschutz

Geschrieben von der Redaktion „Forest Spiele”.