Vor dem ersten Transfer
Zunächst wird ein Konto beim Casino eröffnet. Ein Online-Spielerkonto darf in der Schweiz nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz geführt werden. Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren. Diese Prüfung gehört nicht zu Skrill selbst, sondern zum regulierten Spielerkonto.
Aus der Praxis kenne ich den häufigsten Fehler an dieser Stelle: Die Zahlungsart wird geprüft, die Identität aber auf später verschoben. Technisch kann eine Kasse dennoch sichtbar sein. Das bedeutet nicht, dass jede Einzahlung ohne weitere Prüfung endgültig gutgeschrieben werden muss. Angaben im Casino-Konto sollten mit den Daten im Skrill-Konto übereinstimmen. Abweichungen bei Name oder persönlichen Angaben führen zu Rückfragen und können die Bearbeitung anhalten.
Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, Schweizer Online-Casinos mit Blick auf die Skrill-Zahlung gezielt einzuordnen. Berücksichtigt werden dabei die jeweils bekannten ESBK-Konzessionsangaben.
1. Swiss4Win.ch
Inhaltsverzeichnis
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung im Zusammenhang mit dem Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter für Leser interessant, die bei der Auswahl auf den schweizerischen Konzessionsbezug achten.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern verbunden. Der Anbieter fällt damit durch seinen ausgewiesenen Bezug zu einem Schweizer Casinostandort auf.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Diese Konzessionsangabe macht den Anbieter für eine gezielte Auswahl im Schweizer Markt relevant.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken verbunden. Hervorzuheben ist damit vor allem der dokumentierte Schweizer Konzessionsbezug.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Der Anbieter ist daher für Nutzer interessant, die auf eine ausgewiesene Schweizer Konzessionsgrundlage achten.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos verbunden. Das macht den Anbieter zu einer Option mit klar erkennbarem Bezug zum Schweizer Casinobetrieb.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Besonders deutlich ist damit die Verbindung zu einem konzessionierten Schweizer Casinostandort.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin. Diese konkrete Konzessionsangabe ist das zentrale Merkmal des Anbieters.
- Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Der Anbieter fällt damit durch seinen ausgewiesenen Bezug zu einem Schweizer Grand Casino auf.
- Welche Schweizer Casinos Skrill akzeptieren – und was das rechtlich bedeutet
- In welchem Casino kann man mit Skrill bezahlen? So wird die Verfügbarkeit geprüft
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung im Zusammenhang mit dem Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter für Leser interessant, die bei der Auswahl auf den schweizerischen Konzessionsbezug achten.
2. 7Melons.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern verbunden. Der Anbieter fällt damit durch seinen ausgewiesenen Bezug zu einem Schweizer Casinostandort auf.
3. Jackpots.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Diese Konzessionsangabe macht den Anbieter für eine gezielte Auswahl im Schweizer Markt relevant.
4. StarVegas.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken verbunden. Hervorzuheben ist damit vor allem der dokumentierte Schweizer Konzessionsbezug.
5. SwissCasinos.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Der Anbieter ist daher für Nutzer interessant, die auf eine ausgewiesene Schweizer Konzessionsgrundlage achten.
6. Casino777.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos verbunden. Das macht den Anbieter zu einer Option mit klar erkennbarem Bezug zum Schweizer Casinobetrieb.
7. Admiral.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Besonders deutlich ist damit die Verbindung zu einem konzessionierten Schweizer Casinostandort.
8. Pasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin. Diese konkrete Konzessionsangabe ist das zentrale Merkmal des Anbieters.
9. MyCasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Der Anbieter fällt damit durch seinen ausgewiesenen Bezug zu einem Schweizer Grand Casino auf.
10. CasiNeo.ch
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E für das Casinò Locarno. Damit bietet die Anbieterkarte eine besonders konkrete Angabe zur schweizerischen Online-Konzession.
Kurz gesagt: Erst die Kontodaten. Dann die Kasse.
Vor dem Transfer sollten ausserdem die aktuellen Zahlungsbedingungen des Casinos gelesen werden. Entscheidend ist, ob Skrill für Einzahlungen tatsächlich freigeschaltet ist, welche Währung unterstützt wird und ob ein Mindestbetrag gilt. Die verfügbaren Methoden unterscheiden sich nach Anbieter. In einem geprüften Überblick werden Bankkarten, klassische Banküberweisungen, E‑Wallets wie Skrill und Neteller sowie Voucher- und Sofortbanking-Lösungen genannt. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Methode in jedem Casino jederzeit verfügbar ist.
Für Einzahlungen werden je nach Methode Mindestbeträge ab rund 10 EUR genannt. Dieser Wert ist keine allgemeine Schweizer Vorgabe. Er gehört zur jeweiligen Zahlungsbedingung und kann im Kassenbereich des konkreten Casinos anders dargestellt werden. Massgeblich ist daher die Anzeige unmittelbar vor der Bestätigung.
Der Ablauf in der Kasse
Nach der Anmeldung wird im Spielerkonto der Bereich für Einzahlungen geöffnet. Dort erscheint eine Auswahl der zugelassenen Zahlungsarten. Skrill wird als E‑Wallet ausgewählt, sofern das Casino diese Option für das Konto und die gewählte Währung anbietet.
Anschliessend wird der Einzahlungsbetrag eingetragen. Vor der Bestätigung sollten Gebühren, Mindestbetrag und allfällige Hinweise zur Gutschrift geprüft werden. Ein Betrag kann im Skrill-Konto verfügbar sein, während die Casino-Kasse zusätzliche Bedingungen anzeigt. Diese Informationen stehen nicht zwingend an derselben Stelle.
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Mit der Weiterleitung öffnet sich die Skrill-Zahlungsseite. Dort erfolgt die Anmeldung beim persönlichen Skrill-Konto und die Freigabe des Transfers. Die Zahlungsbestätigung muss eindeutig dem eigenen Konto zugeordnet sein. Eine Zahlung über fremde Konten oder mit abweichenden Kontoinhaberdaten ist kein sauberer Standardfall und kann eine manuelle Klärung auslösen.
Nach der Bestätigung kehrt der Vorgang zur Casino-Seite zurück. Erst dann lässt sich erkennen, ob die Einzahlung erfolgreich angenommen wurde. Eine abgebrochene Weiterleitung, eine abgelehnte Autorisierung oder ein unterbrochener Browser-Vorgang darf nicht einfach durch mehrere neue Zahlungsversuche beantwortet werden. Zuerst sollte der Kontostand in Skrill und im Casino kontrolliert werden. Sonst entsteht leicht eine doppelte Belastung oder eine unklare Zuordnung.
Was vor der Bestätigung geprüft wird
| Prüfpunkt | Worum es geht |
|---|---|
| ESBK-Konzession | Das Online-Casino benötigt für ein legales Angebot in der Schweiz eine entsprechende Konzession. |
| Alter und Aufenthalt | Das Spielerkonto ist volljährigen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz vorbehalten. |
| Skrill-Konto | Die Zahlungsdaten sollten zum Namen und zu den Angaben des Spielerkontos passen. |
| Verfügbarkeit | Skrill muss im persönlichen Kassenbereich tatsächlich als Einzahlungsmethode angezeigt werden. |
| Mindestbetrag | Der jeweils angezeigte Mindestbetrag gilt für die konkrete Methode und das konkrete Casino. |
| Währung und Gebühren | Vor der Freigabe muss klar sein, welcher Betrag belastet und welcher Betrag gutgeschrieben wird. |
Die ESBK-Konzession sagt dabei etwas über die rechtliche Grundlage des Casinos aus, nicht automatisch über jede einzelne Zahlungsart. Skrill ist eine technische Zahlungsoption. Ihre Anzeige in der Kasse ersetzt weder die Prüfung des Betreibers noch die Kontrolle der Kontodaten.
Eine weitere Abgrenzung ist wichtig: In den zehn geprüften ESBK-lizenzierten Casinos wurden Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist eine Feststellung aus dieser Prüfung, keine allgemeine Aussage über jede denkbare Plattform ausserhalb dieses geprüften Rahmens. Für die konkrete Einzahlung bleibt deshalb die aktuelle Kassenansicht entscheidend.
Wenn die Gutschrift ausbleibt
Bleibt der Betrag nach der Skrill-Bestätigung im Casino-Konto aus, sollten Belege und Transaktionsdaten gesichert werden. Relevant sind der belastete Betrag, der Zeitpunkt, der Status in Skrill und die Referenz der Zahlung. Mehrere neue Einzahlungen verschleiern den Vorgang eher, als dass sie ihn lösen.
Der Kundendienst des Casinos kann anhand dieser Angaben prüfen, ob die Zahlung eingegangen, noch nicht zugeordnet oder abgelehnt wurde. Auch Skrill kann nur den eigenen Teil des Zahlungswegs bestätigen. Die Ursache liegt entweder bei der Autorisierung, bei der Weiterleitung oder bei der Verbuchung im Spielerkonto.
- [ ] Ist das Casino in der Schweiz konzessioniert?
- [ ] Sind Alter und Wohnsitz zulässig?
- [ ] Stimmen die Kontodaten mit dem Skrill-Konto überein?
- [ ] Zeigt die Kasse Skrill mit den geltenden Bedingungen an?
Aus meiner Sicht ist eine Skrill-Einzahlung dann sauber vorbereitet, wenn vor dem Klick vier Fragen beantwortet sind: Ist das Casino in der Schweiz konzessioniert? Sind Alter und Wohnsitz zulässig? Stimmen die Kontodaten überein? Zeigt die Kasse Skrill mit den geltenden Bedingungen an?
Mehr braucht der erste Transfer nicht. Aber weniger sollte es auch nicht sein.
Welche Schweizer Casinos Skrill akzeptieren – und was das rechtlich bedeutet
Ein Skrill Casino ist in der Schweiz nicht allein deshalb vertrauenswürdig, weil im Kassenbereich ein bekanntes E‑Wallet erscheint. Entscheidend ist zuerst der rechtliche Status des Betreibers. Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Für Online-Spielbankenspiele bedeutet das: Sie dürfen nur von Schweizer Spielbanken angeboten werden, die über eine Konzession und eine entsprechende Erweiterung für den Online-Betrieb verfügen.
Skrill beschreibt also zunächst nur den Zahlungsweg. Die ESBK-Konzession beschreibt dagegen, ob das Casino mit Skrill überhaupt legal auf dem Schweizer Markt tätig sein darf. Beides gehört zusammen, ist aber nicht dasselbe.
Skrill-Zahlung ist kein Ersatz für eine ESBK-Konzession
Bei der Prüfung eines Schweizer Online-Casinos steht deshalb nicht das Logo von Skrill an erster Stelle. Massgeblich ist, ob der Betreiber in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission geführt wird. Zusätzlich muss die Website die Konzessionsnummer der ESBK angeben; sie befindet sich normalerweise im Fussbereich.
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Fehlt diese Angabe, lässt sich das Angebot nicht durch die Verfügbarkeit eines E‑Wallets aufwerten. Ein ausländischer Anbieter kann Skrill technisch einbinden und trotzdem keine Schweizer Zulassung besitzen. Für Personen in der Schweiz ist das kein gleichwertiges Angebot. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz sind hier nicht erlaubt und werden technisch gesperrt.
Aus der Konzession ergeben sich konkrete Schutzmechanismen. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Der Zugang zu Online-Casinos ist unter 18 Jahren verboten. Schweizer Spielbanken müssen zudem tägliche, wöchentliche und monatliche Einzahlungs- und Verlustlimits anbieten. Senkungen gelten sofort, Erhöhungen erst nach einer Abkühlphase.
Das ist der Teil, der in Werbematerialien gern klein bleibt. Der Zahlungsdienst macht die Einzahlung möglich. Die Konzession setzt den Rahmen.
Welche Zahlungswege bei lizenzierten Angeboten vorkommen
In einer Skrill-Casino-Schweiz-Auswahl kann Skrill neben anderen Zahlungsarten stehen. Eine profilbezogene Marktübersicht nennt insbesondere Bankkarten, klassische Banküberweisungen, E‑Wallets wie Skrill und Neteller sowie verschiedene Voucher- und Sofortbanking-Lösungen. Diese Aussage stammt aus einem profilbezogenen Marktüberblick und ist keine Zusicherung für jedes einzelne Casino.
Die konkrete Kassenansicht bleibt daher entscheidend. Dass Skrill in einem Schweizer Angebot genannt wird, bedeutet nicht automatisch, dass jede andere Zahlungsmethode dort ebenfalls verfügbar ist. Umgekehrt darf aus dem Fehlen eines Skrill-Hinweises nicht auf die fehlende Konzession geschlossen werden. Rechtlicher Status und technische Zahlungsintegration sind getrennte Prüfungen.
Die Mindestbeträge für Ein- und Auszahlungen beginnen je nach Methode typischerweise bei rund 10 EUR.
Auch die Mindestbeträge sind keine einheitliche Schweizer Vorgabe. Nach demselben profilbezogenen Marktüberblick beginnen die Mindestbeträge für Ein- und Auszahlungen je nach Methode typischerweise bei rund 10 EUR. Für die konkrete Transaktion gelten jedoch die Angaben im jeweiligen Kassenbereich und in den Bedingungen des Betreibers. Eine allgemeine Zahl für sämtliche Online-Casinos mit Skrill wäre daraus nicht ableitbar.
Warum Kryptowährungen kein gleichwertiger Vergleich sind
In zehn geprüften ESBK-lizenzierten Casinos wurden Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist ein Ergebnis dieser Prüfung, keine allgemeine Aussage über jede denkbare Zahlungsintegration im Markt. Für die Einordnung eines Skrill Online Casinos ist es dennoch relevant: Skrill gehört zu den E‑Wallets, während Kryptowährungen in der geprüften Auswahl nicht als Zahlungsweg auftraten.
Der Unterschied liegt nicht nur in der technischen Oberfläche. Bei einem regulierten Schweizer Spielerkonto muss die Identität der spielenden Person feststehen. Auch die Kontobeziehung und die zulässigen Auszahlungswege sind in den Schweizer Rahmen eingebettet. Ein anonym wirkender Zahlungsweg ersetzt keine Identitätsprüfung und erweitert die Konzession nicht.
Was Schweizer Spielerschutz praktisch bedeutet
Ein Casino ohne ESBK-Konzession bietet keinen Schweizer Spielerschutz und keine ESBK-Beschwerdestelle. Das bleibt auch dann so, wenn die Einzahlung über Skrill funktioniert oder die Website in deutscher Sprache verfügbar ist. Die Zahlungsmarke ist daher kein Qualitätssiegel für das gesamte Angebot.
Bei einem lizenzierten Casino online mit Skrill stehen dagegen die gesetzlichen Anforderungen an den Spielbetrieb im Vordergrund. Dazu gehören die Altersgrenze, der Schweizer Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt für die Kontoeröffnung, Einzahlung- und Verlustlimits sowie Eingriffe bei problematischem Spielverhalten. Spielbanken müssen Spieler bei Anzeichen von problematischem Spielverhalten von sich aus sperren.
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Skrill kann den Zahlungsvorgang technisch vereinfachen. Die Verantwortung für den Spielbetrieb bleibt jedoch beim Casino. Dazu gehören Schutzmechanismen wie Einzahlungs- und Verlustlimits sowie die Möglichkeit, Limits zu senken. Eine Erhöhung wird nicht sofort wirksam, sondern erst nach einer Abkühlphase. Das ist absichtlich unbequem: Eine spontane Aufstockung soll nicht im selben Moment umgesetzt werden, in dem bereits viel gespielt wurde.
Bei Anzeichen problematischen Spielverhaltens müssen Spielbanken von sich aus reagieren und Spieler sperren. Das kann sich für Betroffene wie eine unerwartete Unterbrechung anfühlen, ist aber Teil des Schutzsystems. Ein auffälliges Spielverhalten oder überschrittene Einsatzlimits können nach Darstellung eines profilbezogenen Marktüberblicks eine interne Prüfung und eine mehrtägige Verzögerung auslösen. Das ist keine allgemeine Zeitangabe für jedes Skrill-Casino, sondern eine quellengebundene Beschreibung eines möglichen Kontrollfalls.
Skrill verändert die Kontrolle nicht
Beim Casino-Spiele-Spielen mit Skrill entsteht leicht der Eindruck, das Geld liege ausserhalb der üblichen Kontrollen. Tatsächlich bleibt die Einzahlung dem Spielerkonto zugeordnet. Das E‑Wallet ersetzt weder die Identitätsprüfung noch die Prüfung des Spielverhaltens. Auch der Wunsch, ein Casino mit Skrill aufzuladen, hebt Einsatz- oder Verlustgrenzen nicht auf.
In zehn geprüften ESBK-lizenzierten Casinos wurden Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Daraus folgt kein allgemeines Verbot jeder anderen Zahlungsart, aber eine klare Abgrenzung: Skrill ist ein E‑Wallet und nicht mit anonymen Kryptowährungstransfers gleichzusetzen. Für die Beurteilung eines seriösen Angebots zählt deshalb nicht das Werbeetikett „schnell“ oder „privat“, sondern die nachvollziehbare Einbindung in ein Schweizer Spielerkonto.
Der nüchterne Maßstab bleibt einfach:
Zahlungsweg getrennt bewerten. Spielerschutz zuerst.
- Die ESBK-Konzession ist die rechtliche Grundlage, Skrill lediglich eine technische Zahlungsoption.
- Einzahlungen via Skrill garantieren keine automatische Auszahlung via Skrill.
- Rechtlicher Spielerschutz und technische Zahlungswege sind zwei getrennte Prüfbereiche.
In welchem Casino kann man mit Skrill bezahlen? So wird die Verfügbarkeit geprüft
Ob ein Online-Casino Skrill akzeptiert, lässt sich nicht zuverlässig am Werbeauftritt ablesen. Entscheidend ist der Kassenbereich des konkreten Kontos. Dort muss Skrill ausdrücklich als Einzahlungsoption erscheinen. Fehlt die Methode, darf nicht daraus geschlossen werden, dass eine Zahlung nachträglich über den Kundendienst freigeschaltet wird.
Ein profilierter Marktüberblick nennt Skrill als eine der möglichen E‑Wallet-Lösungen neben Neteller, Bankkarten, klassischen Überweisungen sowie Voucher- und Sofortbanking-Angeboten. Das beschreibt jedoch keine vollständige Liste für jedes Casino. Die Zahlungsmaske bleibt die maßgebliche Prüfstelle.
Einzahlungen und Auszahlungen getrennt prüfen
Eine häufige Fehlannahme besteht darin, Einzahlung und Auszahlung gleichzusetzen. Ein Casino kann Skrill für das Aufladen des Spielkontos anzeigen, ohne dieselbe Methode für die Auszahlung vorzusehen. Deshalb sind zwei getrennte Prüfungen erforderlich:
- Wird Skrill im Kassenbereich unter den Einzahlungen angezeigt?
- Ist Skrill auch bei der Auswahl einer Auszahlung verfügbar?
- Stimmen die hinterlegten Kontodaten mit dem verifizierten Spielerkonto überein?
- Werden Einschränkungen für bestimmte Zahlungsarten in den Bedingungen genannt?
Gerade der zweite Punkt entscheidet darüber, ob Skrill tatsächlich als durchgängiger Zahlungsweg geeignet ist. Schweizer Regeln setzen der Auszahlung zudem eine klare Grenze: Geld darf ausschliesslich auf ein Bank- oder Postkonto im Namen des Spielers überwiesen werden. Eine angezeigte E‑Wallet-Option ersetzt daher nicht die Prüfung, wohin das Geld rechtlich ausgezahlt werden darf.
Kontodaten und Verifizierung
Bei der Auswahl eines Casinos zählt nicht nur das Skrill-Logo. Der Skrill-Account muss dem Spieler zugeordnet sein; fremde Konten sind für einen nachvollziehbaren Zahlungsweg ungeeignet. Auch der Name im Casino-Konto, bei Skrill und bei der später verlangten Bankverbindung sollte übereinstimmen. Abweichungen führen nicht automatisch zu einer Ablehnung, können aber zusätzliche Nachweise auslösen.
Casineo verlangt vor der ersten Auszahlung eine vollständige Verifizierung. Dazu gehören Identitätsnachweis, Adressnachweis und IBAN-Verifikation. Diese Vorgabe ist als konkrete Betreiberbedingung einzuordnen, nicht als nachgewiesene Einheitlichkeit aller Casinos. Sie zeigt dennoch, warum die Auszahlungsoption erst nach Prüfung der persönlichen Daten bewertet werden sollte.
Wer wissen will, in welchem Online-Casino Skrill verwendet werden kann, sollte deshalb nicht nach einer pauschalen Anbieterempfehlung entscheiden. Aussagekräftig sind die tatsächlich angezeigten Methoden, die Bedingungen zur Auszahlung und die Übereinstimmung der Kontoinhaber. Das Logo ist nur ein Hinweis. Die Kasse entscheidet.
Spielerschutz

